Archiv für die Kategorie 'Zahlen und Statistiken'

Die tiefste Tauchfahrt in das Apfelmännchen



Deepest Mandelbrot Set Zoom Animation ever:
New Record - 10^275 (2.1E275 or 2^915)
‏:




Dank für den Tip an Sven Dietrich (via Google+)

…………………..



Schönheitschirurgie: die Infografik





(Gefunden bei cakeheadlovesevil)

…………………..




Twitter: Facts and Figures

.

.

.

(Gefunden bei cheated by life | via website-monitoring)

…………………..

.


Universelle Webstatistik

.

.

(Gefunden bei uberpix)

…………………..

.


Feeling Peta?

.

Ein Petabyte ist eine ganze Menge. Richtig viel. Ein unglaublicher Haufen Zeug:

.

.

(Gefunden bei Made With Computers | via Mozy Blog)

…………………..

.

Kino: Trilogien messen

Wobei ich den dritten Teil von Indiana Jones besser fand als hier beurteilt:

(via atsween)

…………………..

 

Im Zahlenrausch: Bio-Kunden schauen gern Krimis

• 2000 | 62 Prozent der Bundesbürger bezeichnen ihren eigenen Wissensstand zur Gentechnik als “eher schlecht”. Nur 1,5 Prozent fühlen sich “sehr gut” informiert (September 2000). | 44 Prozent der Bundesbürger vertreten die Ansicht, normale Tomaten hätten keine Gene (September 2000). | 34 Prozent der Bundesbürger stehen der Anwendung der Gentechnologie in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelproduktion positiv gegenüber (September 2000).

• 2002 | 62 Prozent der Deutschen würden gentechnisch hergestellte Arzneimittel ohne größere Bedenken einnehmen (2002). | 70 Prozent der deutschen Bauern wollen kein genmanipuliertes Saatgut anbauen, 72 Prozent kein Gen-Futter für ihre Tiere kaufen (August 2002).

• 2003 | 72 Prozent der Deutschen lehnen Gentechnik im Essen auch dann ab, wenn sie über den Umweg des Tierfutters in Fleisch, Eiern und Milch auf den Tisch kommt (2003). | In den USA werden etwa 80 Prozent der Soja-Anbaufläche mit Gen-Soja bepflanzt (2003). | Man kann davon ausgehen, dass über 80 Prozent der deutschen Schweine zumindest teilweise mit gentechnisch veränderter Soja gemästet werden (August 2003).

• 2005 | 68 Prozent der deutschen Verbraucher lehnen Milch von Kühen ab, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. (Februar 2005). | Weltweit wurden in 1 Prozent der experimentellen Freisetzungen die ökologischen Auswirkungen gentechnisch veränderter Organismen erforscht (Juli 2005). | Von weltweit 90 Millionen Hektar, auf denen genmanipulierte Pflanzen angebaut wurden, sind 72 Millionen für die Intensivtierhaltung bestimmt (2005). | In den USA sind bereits 95 Prozent aller von Öko-Landwirten angebauten Pflanzen mit Fremdgenen verunreinigt (Juli 2005). | 3 Prozent der US-Amerikaner lehnen Gentechnik in ihrem Essen ab (2006).

• 2007 | In den USA besteht bereits knapp 90 Prozent des Soja-Anbaus aus transgenen Pflanzen (Januar 2007). | 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen in Deutschland sind zu dick (Januar 2007). | 4,9 Prozent der deutschen Verbraucher befürworten Gentechnik grundsätzlich (Februar 2007). | 77,7 Prozent der Deutschen lehnen Genmanipulationen bei Obst und Gemüse ab, 75,9 Prozent bei Molkereiprodukten und 73,7 Prozent bei Brot (Februar 2007). | Den Einsatz von Gentechnik bei Obst und Gemüse befürworten 8,1 Prozent (Februar 2007).

Bio-Kunden schauen gerne Krimis. 35 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren haben eine erhöhte Affinität gegenüber Bio-Produkten. (Juni 2007). | Fast 90 Prozent der Verbraucher sind an landwirt­schaftlichen Themen interessiert, 48 Prozent am Alltag des Landwirtes (Juli 2007). | 10 Prozent der Bevölkerung sieht die Nutzung der Gentechnik durch die Land­wirt­schaft als eine wichtige Aufgabe an (Juli 2007). | 27 Prozent der EU-Bürger - 20 Prozent der Deutschen - wollen eine weitere Förderung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln (Juli 2007). | Mehr als 80 Prozent der Deutschen lehnen gentechnisch veränderte Lebensmittel ab (August 2007).

• 2008 | “Nur 16 Prozent der Deutschen zählen zum harten Kern derjenigen, die aus knallharter Überzeugung gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel sind.” (Januar 2008). | 51 Prozent der Deutschen lehnen gentechnisch veränderte Lebensmittel ab, 63 Prozent fühlen sich darüber nicht ausreichend aufgeklärt (März 2008). | 23 Prozent der Deutschen vertrauen darauf, dass Genfood der Gesundheit nicht schadet (März 2008). | Weltweit werden rund sechs Prozent der Ackerflächen mit genveränderten Pflanzen bestellt (Juni 2008). | 22 Prozent der Deutschen treiben nie Sport (Juli 2008). | 66 Prozent der Deutschen haben schon einmal eine Diät gemacht (Juli 2008). | Die EU-Kommission befürchtet, dass Futtermittel in den kommenden Jahren um mehrere 100 Prozent teurer werden könnten, weil einige Gen-Sorten in Europa noch nicht zugelassen sind (Juli 2008).

2008 wächst in Deutschand auf etwa 3.179 Hektar gentechnisch veränderter Bt-Mais, das sind knapp zwei Prozent der deutschen Maiserzeugung. Zwischen einem Feld mit Genmais und dem nächsten konventionellen Maisfeld muß ein Mindestabbstand von 150 Metern eingehalten werden, bei Öko-Mais von 300 Metern. | 90 Prozent aller weltweit angebauten genveränderten Pflanzen gehören der Firma Monsanto. | Bis zu einem Anteil von 0,9 Prozent müssen in Deutschland gentechnisch veränderte Zutaten in Lebensmitteln nicht gekennzeichnet werden.

…………………..

Datendrang, Däter

Der beste Weg, seine Daten zu sichern ist, sie so weit wie möglich zu verbreiten.

Wau Holland, Mitbegründer des Chaos Computer Clubs

 

Großbritannien | Eine junge Kriminaltechnikerin aus Liverpool ertappte die Pflegerin ihrer todkranken Mutter bei einem Diebstahl. Sie hatte eine Überwachungskamera in einem Auge eines Teddybärs untergebracht. (August 2008) | In einer Umfrage erklärten 85 Prozent der befragten britischen Lehrer, dass es Überwachungskameras in ihrer Schule gäbe, etwa ein Viertel der Pädagogen fand das besorgniserregend. 10 Prozent sagten, dass Überwachungskameras auch in den Toiletten in Betrieb seien. (August 2008) |

Wie erst jetzt bekanntgegeben wurde, sind dem britischen Innenministerium im März zwei CDs mit Namen, Paßnummern und Geburtstdaten von 3000 Saisonarbeitern abhanden gekommen (August 2008). | Wie das britische Verteidigungsministerium im Juni dem Parlament berichtete kamen seit 2003  87 USB-Sticks mit als geheim klassifizierten Daten abhanden. | Die englische Firma Digital Look (Dienstleistungen für Investoren) hat eine E-Mail an 22.129 Abonnenten einer Mailingliste verschickt, in der sämtliche E-Mailadressen für alle lesbar waren (August 2008). | In England wird automatische Gesichtserkennung an Flughäfen getestet. (August 2008) | 

? Deutschland | “Datenschützer vermuten, dass mittlerweile die Adressen sämtlicher Bundesbürger im Umlauf sind”, schreibt die Süddeutsche Zeitung. | Ein Informant hat der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein eine CD mit 17.000 Kundendaten zugeschickt. Nach eigenen Angaben besitzt er Adressen und Kontodaten von insgesamt 1,5 Millionen Kunden (August 2008). |

In einem Scheingeschäft hat die Verbraucherzentrale für 850 Euro persönliche Daten von sechs Millionen Bundesbürgern gekauft, davon vier Millionen mit Kontodaten [via]. Die Landesbeauftragte für Datenschutz in Nordrhein-Westfalen, Bettina Sokol, hält ein generelles Verbot der Geschäftemacherei mit persönlichen Angaben wie Name, Anschrift, Geburtsjahr, Beruf oder Kontendaten für nötig. Nur so sei der “außer Kontrolle geratene Datenhandel zu stoppen” [via]. |

Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses hat ein Krisentreffen zum Thema Datenschutz angekündigt. Es sollen Vorschläge für ein wirksameres Datenschutzgesetz erarbeitet werden [via]. Er plädiert dafür, Kundendaten in Unternehmen künftig nur noch verschlüsselt zu speichern und eine automatische Protokollierung jedes Daten-Zugriffs vorzuschreiben [via]. | 

Japan | Im japanischen Osaka wurden im Juni Zigarettenautomaten mit automatischer Gesichtserkennung aufgestellt. Die Software soll anhand von Gesichtsmerkmalen das Alter einer Person ermitteln können. Ein Reporter fand heraus, dass das System sich durch Zeitschriftenfotos austricksen läßt. | In Japan hat man die sogenannten Eitelkeits-Features (”Vanity Apps”) digitaler Dienste am liebsten in ihrer mobilen Form [via]. So kann man beispielsweise ein mit dem Kamerahandy aufgenommenes Foto von sich an den beliebten Dienst Kao Chekki (”Gesichts-Check”) schicken und erhält Fotos von Prominenten zurück, die einem ähnlich sehen. (August 2008) | Auch bei Facebook gibt es solcherlei. | 

Fashionable Fishnets (non trashy) - View this group's most interesting photos on Flickriver

? Was den Datenschutz angeht, gilt nach wie vor das Nylonstrumpf-Prinzip: Je enger die Maschen gezogen werden, desto mehr Löcher entstehen. Anfang März 2005 gab der Informationsdienst LexisNexis bekannt, dass sich unbekannte Eindringlinge Zugang zu persönlichen Dossiers von etwa 32.000 Datenbank-Kunden verschafft hatten. Vier Wochen zuvor hatte die Firma ChoicePoint einen Sicherheits-Supergau bekannt gegeben. Über Tarnfirmen hatten sich Kriminelle Zugriff auf 145.000 Datensätze von Privatpersonen verschafft - Namen, Adressen, Sozialversicherungs- und Führerscheinnummern, Berichte über Kredithistorie, Bonität und Zugang zu Insolvenz-, Forderungs-, und Immobilieninformationen. Firmen wie Marktführer ChoicePoint sammeln die persönlichen Daten von Abermillionen Amerikanern und verkaufen sie an das FBI, das US-Justizministerium und an große Konzerne. Am Erfolg der Branche ist in den USA kurioser Weise ein Datenschutzgesetz schuld. Der Privacy Act von 1974 untersagt Behörden, Daten zu sammeln, die nicht unmittelbar ihre Arbeit betreffen. Datensammlern aus der freien Wirtschaft ist keine solche Beschränkung auferlegt.

Die BBC hat sich dafür entschuldigt, die Datensätze von 150 Kindern verloren zu haben. (August 2008) | Auf einer Festplatte vom Flohmarkt fand ein ehemaliger Ingenieur Patientendaten der psychiatrischen Klinik der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität aus den Jahren 1996 bis 2005. “Die Klinik zeigte sich überrascht von dem Vorfall, betont aber, man werde den Fall zum Anlass nehmen, Sicherheitslücken im System zu suchen.” (Juli 2008) | US-Reisende verlieren pro Woche etwa 12.000 Laptops. (Juli 2008) | Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche sind Geheimunterlagen der britischen Regierung in einem Zug gefunden worden. (Juni 2008) | 

Der indische Outsourcing-Anbieter Bee Solutions soll sich an den Adreßdatenbanken seines Kunden Noble Ventures bedient und die Daten für knapp eine Viertel Million Dollar einem Konkurrenten von Noble Ventures verkauft haben. Zuvor hatte Noble Ventures seinen Vertrag mit Bee Solutions gekündigt. Angeblich sollen an die 12,5 Millionen Adressen von US-Bürgern verkauft worden sein. (Juni 2008) [via] | 

Die US-Bank of New York Mellon bestätigte den Verlust eines Magnetbands mit Daten von rund 4,5 Millionen Kunden. (Juni 2008) | Von 2005 bis 2007 sind in deutschen Bundesbehörden 189 Tischcomputer und 326 Laptops verschwunden, davon 46 im Ausland, dazu 271 Handys und PDAs sowie 38 Speichersticks, CDs und DVDs. (April 2008) | Der US-Lebensmittelkette Hannaford Bros. wurden rund 4 Millionen Kreditkartennummern geklaut. (März 2008) | MTV Networks informierte im März diese Jahres 5000 seiner Mitarbeiter per E-Mail darüber, dass ihre Daten von einem Eindringling aus dem internen Netzwerk entwendet worden seien. | BoingBoing hat eine Aufstellung der 10 größten Datenverluste seit 2000. (März 2008)| 

Phil Howard von der University of Washington schätzt, dass von den persönlichen Daten, die rechtmäßig gesammelt wurden, in den USA monatlich 6 Millionen Daten in die falschen Hände gelangen. Grundlage für die Schätzung sind Berichte in großen Medien über Vorfälle, bei denen der Datenschutz zwischen 1980 und 2006 verletzt wurde. Der größte Vorfall ereignete sich bei Acxiom, einem Unternehmen, das private und Firmendaten sammelt. Hier hat ein Eindringling Zugang zu 1,6 Milliarden Datensätzen erlangt. (März 2007) | 

? Auch andere Unternehmen sammeln Daten über ihre Kundschaft, aber Wal-Mart übertrifft sie alle. Anfang September 2004 raste Hurricane Frances durch die Karibik auf die Küste Floridas zu. Während die Meteorologen ständig ihre Vorhersagen über seinen Weg aktualisierten, wurde in einem Rechenzentrum in Bentonville im US-Bundesstaat Arkansas ein anderes beeindruckendes Prognosewerkzeug in Betrieb genommen. Tage vor der Ankunft von Frances untersuchten die IT-Spezialisten des weltgrößten Handelskonzerns Wal-Mart, womit in den Supermärkten Umsatz gemacht worden war, als ein paar Wochen zuvor Hurricane Charly zugeschlagen hatte. Untersuchungsobjekt waren die atemberaubenden Datenmengen über das Konsumverhalten der Kunden, mit denen die Rechner von Wal-Mart vollgestopft sind. Die Goldsuche in den Datengebirgen (”Data Mining”) war erfolgreich. Es stellte sich heraus, dass nicht bloß die üblichen Taschenlampen in die Supermärkte an der Küste geliefert werden mußten. “Wir wußten nicht, dass die Leute vor einem Hurricane siebenmal mehr Pop Tarts als sonst kaufen”, staunte Chief Information Officer Linda Dillman. (Pop Tarts sind ein vorgefertigtes Süßgebäck, das im Toaster eßbar gemacht wird). Der Top-Seller vor dem Unwetter war Bier [via].

…………………..

 

Im Zahlenrausch: Tun und Untun

“Es ist ein Spiel darum, wie wir Deutschen so sind, und bei manchen Fragen ist es tatsächlich interessant, darüber nachzugrübeln. Wieviel Prozent der Deutschen würden mit jemandem in ein Schwimmbecken steigen, der HIV-positiv ist? Darin steckt nicht nur die Frage, wie aufgeklärt unser Volk ist, sondern auch, wie ehrlich: Gibt es vielleicht viele, die das gemeinsame Schwimmen ablehnen, das aber nicht zugeben würden?”

Fernsehlexikon.de über die Gameshow “Power of 10″ (April 2008)

 

? 21 Prozent der deutschen Urlauber steuerten 2004 ein Ziel außerhalb von Europa an, 41 Prozent bereisen Asien, 22 Prozent Nordamerika, 14 Prozent Afrika. Mehr als 50 Prozent der Deutschen möchten ihren Urlaub am Meer verbringen. | Für ihren Arbeitsplatz würden 33 Prozent der Berufstätigen fünf Tage Urlaub opfern - nur jeder Vierte würde auf 10 Prozent seines Einkommens verzichten (Januar 2005). | 

Obwohl sie durchschnittlich nur 14 bezahlte Urlaubstage zur Verfügung haben, nutzen 31 Prozent der US-Bürger diese nicht vollständig (April 2008). | 81 Prozent der Deutschen nehmen ihren Jahresurlaub komplett, im Schnitt verbleiben rund zwei Tage Resturlaub (April 2008). | Rund 20 Prozent checken auch im Urlaub ihre geschäftlichen E-Mails; sieben Prozent haben Angst, etwas Wichtiges im Job zu verpassen - in anderen europäischen Ländern sind es zwei Prozent (April 2008). | 65 Prozent der Deutschen sind nicht bereit, für einen extra Urlaubstag auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten (April 2008). | 

? Wahre Bekenntnisse aus dem Büro: Zwischen 9 und 17 Uhr kann eine ganze Menge passieren. | Nur noch 13 Prozent der Deutschen arbeiten klassisch als Festagestellte (Mai 2007). | 

38 Prozent der Deutschen sind für eine Schließung der Grenzen, 55 Prozent für einen begrenzten Zuzug von Arbeitsuchenden aus Nicht-EU-Ländern. 21 Prozent würden auch den Zuzug von Arbeitskräften auch aus EU-Staaten unterbinden wollen (1996). | 52,9 Prozent der Deutschen haben Angst vor der Selbstständigkeit (Dezember 2001). | 63 Prozent der Deutschen würden wegen einer anderen Arbeitsstelle ihre Heimat verlassen (Mai 2003). | 

18 Prozent der deutschen Männer würden einen Kredit für eine Schönheitsoperation aufnehmen (April 2006). | 39 Prozent der Deutschen ist ihr Job zu anstrengend (März 2007). | 59 Prozent der deutschen Vorgesetzten vertrauen ihren Mitarbeitern, aber nur 53 Prozent der Deutschen vertrauen ihren Chefs. Ihren Kollegen vertrauen 68 Prozent (Oktober 2007). | 

75 Prozent der Deutschen fühlen sich ausgebrannt (Februar 2008). | Nur 13 Prozent der Deutschen sind mit ihrer Arbeit zufrieden (Juni 2008). | 50 Prozent der Deutschen würden gern zumindest an einigen Tagen zu Hause ihrem Job nachgehen; ganz im Home Office möchten 17 Prozent arbeiten. (Juli 2008). | 85 Prozent der Deutschen macht die Entwicklung der Preise Angst (Juli 2008). | 

…………………..

 

Im Zahlenrausch: Onlinesein

? 7 Prozent der Deutschen surfen noch mit dem Modem (April 2008). | 85 Prozent der Bundesbürger ist der Begriff Web 2.0 nicht geläufig (August 2007). | 58 Prozent der Deutschen sind für Online-Durchsuchungen (September 2007). | 41 Prozent der Deutschen kaufen im Internet ein (Januar 2008). | 30 Prozent der deutschen Internetnutzer haben wegen privater Kommentare im Internet bereits einmal auf einen Kauf verzichtet (November 2006). | 50 Prozent der deutschen Surfer schauen gelegentlich Videos übers Internet (Juni 2007). | 24 Prozent der Deutschen speichern Aktbilder auf dem PC (Januar 2008). | 

3 Prozent der Deutschen sind online (Februar 1999) - Finnland: 17%, Bermuda-Inseln: 15,6%, Island: 14,8%. | Knapp 23 Prozent der Deutschen nutzen das Internet (April 2000). | Die Internet-Nutzung von Zuhause ist auf 31 Prozent gestiegen (Dezember 2001). | 44 Prozent der Deutschen sind online (September 2002). | Im Jahr 2005 werden schätzungsweise 55 Prozent der Deutschen das Internet frequentieren (September 2002). | 53 Prozent der Deutschen sind online! (Juni 2004). | 55,3 Prozent der Deutschen sind online (September 2004). | 57 Prozent der Deutschen sind online, durchschnittlich 73 Minuten am Tag (September 2005). | 58 Prozent der Deutschen sind im Netz (2005). | 58 Prozent der Deutschen sind online (März 2006). | 60 Prozent der Deutschen sind online (September 2006). |  61 Prozent der Deutschen nutzen das Internet (April 2007). | 54 Prozent der Deutschen nutzen das Web 2.0 (Mai 2007). | 65 Prozent der Deutschen sind online (Juli 2008). | 

70 Prozent der Deutschen nutzen Computer privat (Dezember 2007). | Nur 11 Prozent der Deutschen erkennen Phishing-Mails (September 2006). | 10 Prozent der Deutschen halten ihre Daten für absolut sicher (September 2006). | 63 Prozent der deutschen Schulen verfügen über einen Breitband-Internetzugang. Fast die Hälfte der Lehrer hat nicht die nötigen Kenntnisse, um einen Rechner im Unterricht sinnvoll einsetzen zu können (Oktober 2006). | Mehr als 75 Prozent der Deutschen besitzen einen PC (Januar 2007). | 75 Prozent der Führungskräfte geben zu, mit Hilfe von E-Mails ihre Geschäftspartner oder Kollegen zu belügen (Oktober 2007). |

10 Prozent der deutschen Arbeitnehmer haben Lust, sich per E-Mail-Trojaner an ihrem Boss zu rächen (Oktober 2007). | 28 Prozent der Schüler an deutschen Schulen arbeitet im Unterricht nicht mit dem Computer (Dezember 2007). | Fast 60 Prozent der Deutschen über 65 besitzt weder ein Mobiltelefon noch einen Computer (Juli 2008). | 93,6 Prozent der Deutschen sind Zeitschriftenleser (Juli 2008). | Rund 72 Prozent der Deutschen lesen täglich Zeitung (Juli 2008). | 

…………………..

 

40% der Deutschen sind Ballack

…man kann aber wirklich keine Zeitung mehr aufmachen, ohne daß man einen Chinesen sieht, dem sie den Kopf, das ist ja an den Haaren herbeigezogen, Stefan Zweig schreibt, dieses Buch ist voll verhaltener menschlicher Genialität und seit dem Reichskursbuch vielleicht das innerlichste, daß von den Nacktphotographien von Lieschen Neumann gar keine veröffentlicht werden! Dividende bei Mittelstahl, der Papst über die Ehe, Al Capone über die Prohibition, Hitler stellt eine Garde rassegereinigter S.A.-Leute auf, Kortner spielt die Hauptrolle, abgebauter Kardinal sucht Kinderwagen zu verkaufen, Reichstag, werde hart, ach Gottchen, Unterhaltungsbeiblatt, wie ich zu meinen Kindern kam, technische Beilage, die Dampfkesselwarmwasserrohrentzündung, die Herzogin von Woster in einem pikanten rotbraunen, Familiennachrichten, das ist doch die, wo der Mann die geschiedene, Kurszettel und andre Konkurse, verantwortlich für den Gesamtinhalt:

Wir leben in einer merkwürdigen Zeitung -!

Kurt Tucholsky, “Weltbild, nach intensiver Zeitungslektüre” (1931)

 

? 36 Prozent der Deutschen würden Ausländern jede politische Betätigung untersagen, 23 Prozent meinen, Ausländer sollten bloß untereinander heiraten (1996). | Neun Prozent der Deutschen sind rechtsextrem (Dezember 2006). | 52 Prozent der Deutschen sehen mehr als 60 Jahre nach dem Holocaust keine besondere Verantwortung gegenüber dem Staat Israel (März 2008). | 39,1 Prozent der Deutschen glauben, die Bundesrepublik sei »durch die vielen Ausländer in gefährlichem Maß überfremdet« (Mai 2008). | 8,6 Prozent der Deutschen haben ein geschlossen rechtsextremes Weltbild, 15,4 Prozent wünschen sich einen “Führer” (Juni 2008). | 

? 92 Prozent der Deutschen glauben an den Einfluss des Monds (Dezember 2003). | Rund 60 Prozent der Deutschen können kein Englisch (April 2008). | 42 Prozent der Deutschen verbinden Russland mit Planwirtschaft, Angst vor den Russen haben 12 Prozent (Dezember 2007). | 33% der Deutschen haben Angst vor rechter Gewalt, 2% haben Angst vor linker Gewalt. 71% der Deutschen fühlen sich sicher. (2008). | Rund 20 Prozent der Deutschen wollen die Mauer wiederhaben (Oktober 2007). | 65 Prozent der Deutschen sind für ein Killerspieleverbot (Oktober 2007). | 43 Prozent der Deutschen liebäugeln mit der Schweiz (März 2008). | 13 Prozent der Deutschen sind arm (Mai 2008). | 

 

Das Sommerloch ist eine Bezeichnung der Medien, besonders der Tagespresse und der Nachrichtenagenturen, für eine nachrichtenarme Zeit, die vor allem durch die Sommerpause der politischen Institutionen bedingt ist. In der Regel wird der Begriff für die sitzungsfreien Wochen während der Sommermonate Juni, Juli und August für verschiedene Parlamente verwendet. 

 

? 30% der Deutschen interessieren sich nicht für Packungsbeilagen (? Juni 2006). | Rund 15 Prozent der Deutschen leben gegen ihre innere Uhr (Juni 2008). | Ballack macht 40 Prozent der Deutschen aus (Juni 2008). | 80 Prozent der versandten E-Mails sind Spam (Juni 2008). | 11,7 Prozent der Deutschen haben schon harte Drogen ausprobiert (Juni 2008). | 70 Prozent der deutschen Bevölkerung lehnen den Afghanistan-Kriegseinsatz ab (Juni 2008). | 98 Prozent der deutschen Kliniken bieten schmerzfreie Geburt an (Juni 2008). | 38 Prozent der Deutschen zweifeln an der Sozialen Marktwirtschaft (Juni 2008). | 47 Prozent der Deutschen haben eine Spielkonsole im Haushalt (Juli 2008). | 44 Prozent der Männer und 57 Prozent der Frauen bevorzugen lässige Kleidung am Arbeitsplatz (Juli 2008). | Neun Prozent der Deutschen verzichten auf das Frühstück (Juli 2008). | 81 Prozent der Deutschen glauben, dass ABBA-Hits auch in 30 Jahren noch gehört werden (Juli 2008). | 700.000 Haushalte in Deutschland haben keinen Breitband-Zugang ins Internet (Juli 2008). | 65 Prozent der Deutschen finden, dass Klatsch und Tratsch einfach dazugehören (Juli 2008). | Für 28 Prozent der Deutschen ist eine Urlaubsreise zu teuer (August 2008). | 

……………………….

 

Im Zahlenrausch: Die Blogosphäre

? Es gibt etwa 500.000 Blogs weltweit (Juni 2003). | Zwischen 6,5 und 10 Millionen Blogs (”Der größte Teil davon tot.”) (November 2004). | Weltweit gibt es mehr als 50 Millionen Blogs (April 2005). | Im August 2007 waren es 94 Millionen Blogs, im November 2007 bereits 109,2 Millionen. | 

Schätzungen über die Zahl der deutschen Blogs schwanken zwischen 60.000 und 300.000 (Dezember 2006). | Fünf Prozent der Deutschen schreiben Weblogs (Juli 2006). | 2,64 Prozent der Deutschen sind Blogger (September 2007). | Etwa 880.000 deutschsprachige 14- bis 64-jährige Internetnutzer schreiben gelegentlich in ihrem eigenen Weblog, 340.000 tun dies regelmäßig (Oktober 2007). | 18 Prozent der Deutschen lesen Blogs (2007). | 

? Von 170 befragten deutschen Journalisten nutzen über 90 Prozent Wikis, RSS-Feeds und Blogs. Rund zwei Drittel sieht sich regelmäßig in der Blogosphäre um. 86 Prozent sehen Blogs nicht als Konkurrenz zur eigenen Berichterstattung. (Februar 2007). | Nach einer Studie von BILDblog haben 12,5 Prozent der Befragten den Feed abonniert, 85,4 Prozent rufen das Blog manuell oder via Bookmark direkt auf (Herbst 2007). | 

In Frankreich haben bereits 90 Prozent der Internet-Nutzer etwas von Blogs gehört, in Italien 58 Prozent, in Deutschland 55 Prozent, in Spanien 51 Prozent, in Großbritannien 50 Prozent. 27 Prozent der Franzosen haben schon Blogs gelesen, 16 Prozent der Spanier, 15 Prozent der Deutschen und Italiener und 14 Prozent der Briten. Selbst bloggen nur drei Prozent der Europäer, in Deutschland sind es zwei Prozent (November 2006). | 

? Etwa 56 Prozent der aktiven englischsprachigen Blogs sind Spam (September 2006). | Schätzungsweise 30 Prozent aller Blogs stehen unter Spam-Verdacht (März 2008). | Matt Mullenweg schätzt, dass es etwa 25-30 Millionen Nicht-Spamblogs gibt, von denen etwa 8-14 Millionen tatsächlich aktiv sind und regelmäßig neue Beiträge aufweisen. Der interessante Kern der Blogosphäre umfaßt laut Mullenweg etwa 4 bis 5 Millionen Blogs (März 2008). |

Eine Studie erwartet in den USA für das Jahr 2012 mehr als 145 Millionen Blogger (Mai 2008). |

Derek Price errechnete, daß bei der gegenwärtigen Wachstumsrate der wissenschaftlichen Produktivität in ein paar Jahrhunderten auf jeden Mann, jede Frau, jedes Kind und jeden Hund auf unserer Erde Dutzende Wissenschaftler kommen würden.”

(Lewis Mumford, 1967)

……………………….