25 Jahre c’t: Nobody is Prefect

Laudatio zum 25-jährigen Jubiläum der Zeitschrift c’t, gehalten am 31.10.2008 in Hannover. Achtung, lang.

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Gruß euch, ihr zu ungefähr 63 Prozent aus Wasser bestehenden, hässlichen Säcke - bringt mich zu eurem Präsidenten.

Seit 25 Jahren habe ich ein inzwischen zweiwöchentlich aktualisiertes galaktisches Nachschlagewerk zur Hand, das die oft abenteuerlichen Fahrten durch die digitale Welt klar und angenehm macht. Diesem Nachschlagewerk und seiner Qualität möchte ich mich in ein paar Ausführungen nähern. Ganz kann das nicht gelingen, dazu ist die c’t einfach zu gut. Aber Nobody is Prefect, wie Douglas Adams bei einer solchen Gelegenheit vielleicht gesagt haben würde.

Die Idee zu “Per Anhalter durch die Galaxis” hatte Adams übrigens nach eigenen Angaben, als er mal per Anhalter in Österreich unterwegs war und bei Nacht betrunken in einen Acker neben einer Landstraße fiel und sein Blick hinaufging in die Sternennacht.

Solche romantischen Einlagen leisten sich Schriftsteller. Ein c’t-Redakteur würde sich zu sowas nicht hinreißen lassen. Er würde da auf dem Acker liegen und erstmal die Software seines Alkotestgeräts disassemblieren und sich dann Dinge fragen wie wieviel Watt da oben auf dem Firmament eigentlich von den Sternen so rausgehauen werden, ob das ökologisch vertretbar ist oder ob das nicht auch sparsamer ginge; wie Benchmark-Tests für verschiedene Formen von Metaphysik aussehen könnten; und er würde, sowie er wieder stehen könnte, recherchieren, ob es stimmt, dass die Japaner an einer kostengünstigeren und leistungsfähigeren Version des Katholizismus arbeiten.

Was ich damit sagen will, ist, dass sogar ein c’t-Redakteur, der - sagen wir - nachts betrunken auf einem Acker in Österreich liegt, noch Anlass zu wesentlich größeren Hoffnungen gibt als Raumschiffe voll anderwärtiger expertoider Vogonen

Was ich damit auch sagen möchte, ist, dass es eine wirkliche Herausforderung ist, einer solchen Zeitschrift nicht einfach nur Lob auszusprechen (das sie ohnehin ruhig und selbstverständlich kaskadenweise kassiert), sondern ihr den verdienten Respekt und an einem Tag wie diesem auch die Ehre zu erweisen, die ihr zusteht, aber ohne das Pathos, das zum Beispiel viele Science Fiction-Filme so unerträglich macht. Zum Glück ist das hier die Gegenwart, und zum Glück ist das, was uns in dieser Gegenwart zusammengebracht hat, die c’t. 

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Wie ist es denn dazu gekommen, dass ein solches galaktisches Nachschlagewerk gebraucht wird?

Keine große technologische Revolution hat sich so entwickelt, wie sich das Planer vorgestellt haben. Der phantastische Siegeszug des Computers erinnert mich immer an den Erfolg einer anderen sonderbaren Erfindung der siebziger Jahre: Slime - grüner Schleim in einer kleinen Plastikmülltonne. Es muss einen Moment der Kühnheit gegeben haben, in dem ein Mann zu einem anderen Mann sagte “Lass uns ekliges, grünes Zeug in Plastikmülleimern verkaufen und damit reich werden”. 

Genauso müssen sich die Erfinder des Mikrocomputers eines Tages etwas gesagt haben wie: “Lass uns allen Menschen kleine Maschinen verkaufen, mit denen man feindliche Funksprüche entschlüsseln und Verwaltungsvorgänge automatisieren kann.” Viel mehr hat man damals mit Computern nicht gemacht. Das sind die Dinge, die den Lauf der Welt verändern. Slime ist zu einem Spielzeugklassiker geworden. Der Computer hat sich zur technologischen Leitströmung ins 21. Jahrhundert entwickelt. 

Und vielleicht hat es nach dem Kühnheitsmoment noch einen weiteren Moment gegeben, in dem der eine Mann zum anderen gesagt hat: “Mensch - was haben wir bloß richtig gemacht?” Das auch tatsächlich herauszufinden haben sich die guten Menschen von der c’t auf die Fahne geschrieben.

Fachleute sprechen von der Dritten industriellen Revolution, wenn sie darauf aufmerksam machen wollen, welche kolossale Bedeutung das Computerzeitalter hat. Im Alltag erkannte man die Dritte industrielle Revolution, als es losging, unter anderem daran, dass im Supermarkt an den Bananen, obwohl jeder Mensch weiß was eine Banane ist, nun auch noch in fetter matrixgerasterter Schrift BANANEN auf dem Etikett stand.

Auf diese Weise stellte der Computer in der Lageverwaltung unter Beweis, dass er sein Geld wert war und ebenfalls wußte, was eine Banane ist. Auf einmal wollten immer mehr Leute einen Computer haben und wissen, was eine Banane ist, und es gab und gibt bis zum heutigen Tag eine erstaunliche Zahl von Bananenzeitschriften. 

Und es gab eine Zeitschrift, die sich von der ersten Ausgabe an für die Maschinen und was Menschen damit so treiben können interessiert hat, und zwar mit einem genauen, unspektakulären und erschöpfenden Interesse, und das war und ist die c’t.

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1983 war ein wechselvolles Jahr. Nena war mit “99 Luftballons” in der Hitparade. Die Firma IBM brachte den AT auf den Markt, den Persönlichen Computer mit Advanced Technology. Die Deutsche Bundespost startete den Bildschirmtext. Im Juli kam der Roman “Neuromancer” von William Gibson heraus, in dem ein neues Wort vorkam.

Im November 1983 erschien die erste Ausgabe der c’t. Zur selben Zeit begannen die USA mit der Aufstellung von atomaren Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II in der Bundesrepublik. 

Ich drehe an dieser Stelle den Zeitpfeil erst einmal nicht in die Chronik der c’t, sondern in die andere Richtung. Denn das, was die c’t in den zurückliegenden 25 Jahren in Deutschand geleistet hat, muss man auch in einem größeren Bild sehen.

Die Pershing II-Raketen gehen zurück auf die Arbeit eines deutschen Ingenieurs. Und sie gehen zurück auf einen Technik-Enthusiasmus, der in vielem dem glich, was Ende der siebziger und Anfang der achtziger Jahre an Aufbruchstimmung in das digitale Zeitalter kumulierte. 

Der Kassenschlager der Kinosaison 1929 war der Ufa-Film “Die Frau im Mond”. Während draußen die Weltwirtschaftskrise die Existenz von Millionen Menschen bedrohte, konnte man auf der Leinwand der ersten deutschen Weltraumexpedition zum Mond folgen. Zu den begeisterten Kinobesuchern in Berlin gehörten die Mitglieder des privaten “Vereins für Raumschiffahrt”, darunter der junge Wernher von Braun und Hermann Oberth, der mit seinem Buch “Die Rakete zu den Planetenräumen” ein Pionierwerk der Raketenidee verfasst hatte. Der Verein gab übrigens auch eine Zeitschrift namens “Die Rakete” heraus, die aber wegen Geldmangels 1929 eingestellt werden musste.

Die Experimente der Technik-Enthusiasten auf dem Raketenflugplatz in Berlin brachten Fortschritte. Dann suchte die Reichswehr nach Möglichkeiten der Wiederbewaffnung, mit denen sich die Beschränkungen der Verträge von Versaille umgehen ließen. Artillerie-Aufrüstung war den Deutschen verboten, aber von Raketen stand nichts in den Verträgen - als sie unterschrieben worden waren, hatte es die Technik noch gar nicht gegeben. Rudolf Nebel, der für den Raketenflugplatz gesorgt hatte, weigerte sich, mit dem Militär zusammenzuarbeiten. Die meisten der Raketenfreunde aber, allen voran Wernher von Braun, ließen sich auf einen faustischen Pakt mit den Nationalsozialisten ein. 

Der Rest ist Geschichte: Bei der Massenproduktion der V2 im Konzentrationslager Mittelbau-Dora bei Nordhausen starben bis Kriegsende über 10.000 Zwangsarbeiter. Die V2 war die erste Waffe, bei deren Bau mehr Menschen ums Leben kamen als durch ihren Einsatz. Die Misserfolge der deutschen Militärs gegen die Engländer forcierten den Übergang vom Krieg zum Terror, wenn man so will: den Übergang von der geregelten zur ungezügelten Unmenschlichkeit. 

Walter Dornberger, der Chef des deutschen Raketenwaffenprogramms und Förderer von Wernher von Braun, betonte bereits Mitte 1941, dass neben der, wie er es nannte: “materiellen Wirkung” ein Raketenbeschuss “größte moralische Erfolge” erzielen würde. 

Ernst Stuhlinger, später einer der deutschen Chefwissenschaftler bei der NASA, erinnert sich: “Wir hatten nicht das Gefühl, dass wir eine Vergeltungswaffe entwickelten. … Unser Ziel war eine leistungsstarke, steuerbare, hochpräzise Rakete.” 

Es war dies der neue Menschentyp des Technokraten, der technischen mit moralischem Fortschritt gleichsetzte. Nach dem Krieg entwickelten von Braun und seine Ingenieure für die Amerikaner mit der Redstone-Rakete die Grundlage für alle späteren Interkontinental- und Mittelstreckenraketen.

Und schon landen wir wieder im Jahr 1983 und sehen nun in einem größeren Zusammenhang, welche tatsächlich historische Bedeutung es hat, wenn die Macher einer Zeitschrift in Deutschland ebenso selbstverständlich wie unermüdlich auf einem verantwortungsvollen Umgang mit Technik bestehen und eine kritische Öffentlichkeit eingeladen ist, an der Umsetzung teilzunehmen und sie immer wieder mit zu überprüfen - nicht nur die Technik, sondern auch die untrennbar mit ihr verbundenen gesellschaftlichen, politischen und alltäglichen Implikationen.

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Ich werde jetzt nicht nochmal die ganzen c’t-Sternstunden herbeten. Was ich stattdessen beschreiben möchte, ist, wie die c’t für mich, wie für viele andere, die Funktion eines guten Freunds emuliert.

In der Computerfrühzeit ebenso wie heute noch, wenn jemand frisch einsteigt in die informations- und kommunikationstechnische Wunderwelt, macht er ein paar schnelle und dramatische Erfahrungen.

Er lernt, dass Hardware das ist, was einem auf die Füße fällt und Software das, was einem auf die Nerven fällt. Er lernt, dass die Vernichtung lästiger Diplomarbeiten oder Romanmanuskripte mit Computerhilfe in Sekundenbruchteilen zu bewerkstelligen ist, ohne mühsam Papierstapel zerreißen zu müssen. Mit der Anschaffung eines Computers stellt sich fast augenblicklich die Erfahrung ein, sich für so viel Geld wie nie zuvor so viel Ärger wie nie zuvor eingehandelt zu haben; allerdings eine neue, innovative Art von Ärger.

Oder wie Marshall McLuhan es ausdrückte: “Mit dem Computer können viele Dinge in kürzerer Zeit erledigt werden, die ohne Computer überhaupt nicht hätten erledigt werden müssen.”

Üblicherweise werden nun Rat und Empfehlungen des jeweils computermäßig fortgeschrittensten Bekannten - des sogenanten Gurus - den größten Eindruck hinterlassen. Wenn er gut ist, wird er beispielsweise erklären, was “Künstliche Intelligenz” bedeutet, nämlich dass die Hardware genau weiß, wann sie ausfallen muss, um den größtmöglichen Ärger hervorzurufen.

Er wird einem beibringen, wie man herausfindet, ob der Verkäufer in der Computerabteilung etwas taugt, nämlich indem man ihn fragt, was er im liebsten isst. Wenn er gern Pizza isst, kann man ihm mit Vorbehalt weiter zuhören. Wenn er gern chinesisch isst, kann man alles kaufen, worauf er mit dem Finger zeigt. Das hängt damit zusammen, dass Chinesisch immer geheimnisvoll klingt, das Essen numeriert ist und alles sehr schnell geht, also eine tiefe mentale Verbindung zum Wesen des Computerexperten besteht. Verkäufer, die weder Pizza noch chinesisch essen, werden einem z.B. einen möglichst schweren Laptop empfehlen, weil den niemand unerlaubt wegtragen kann.

Seinem Guru gegenüber verhält man sich gewöhnlich gleich wie herkömmlichen spirituellen Führern gegenüber, nämlich hingegeben in eine ein bisschen hirnlose Bewunderung. Hier schlägt die Stunde der c’t, die uns aus solchen mittelalterlichen Verhältnissen hinausführt durch eine wunderbare Demokratisierung des Gurutums. Mit einer c’t unter dem Arm kann man frohgemut den Satz von Joseph Beuys abwandeln: “Jeder ist ein Guru.”

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Drei Zeitpunkte aus den 25 Jahren nehme ich mir aber doch für drei kleine Abschlussbetrachtungen.

Der erste Zeitpunkt: November 1993, als zum 10-jährigen Jubiläum die Redaktion zum ersten Mal im Heft vorgestellt wurde. Dazu muss man wissen, dass Menschen sich nicht für Maschinen interessieren. Menschen interessieren sich für Menschen. Das ganze Maschinenwesen, an dem sich in der c’t die Redaktion und die Leser auf allergründlichste und allereingehendste Weise abarbeiten, hat eine katalytische Funktion - c’t lesen heißt auch, verstanden zu haben, dass wir nicht im Informationszeitalter leben, sondern im Kommunikationszeitalter. 

Neben dem selbstverständlichen Wissen über die technischen Belange und die ganze reichhaltige Kultur drumherum - den Konsumentenschutz und die rechtliche Orientierung nicht zu vergessen - vermittelt dieses außergewöhnliche Blatt auch eine vorbildliche Art zu argumentieren: nüchtern, sachbezogen, aber auch offen für harte Kritik und den Zornstrahl mängelzermürbter Nutzer. Im Schatten dieser ziemlich aufdringlichen Maschine, die der Computer und mit ihm das Netz geworden ist, findet das eigentlich Wichtige statt - praktizierte moderne Demokratie. Freie Meinungsäußerung, auch in der sozusagen unrasierten Form, wie sie aus gequälten Enthusiastenseelen hervorbricht, die nicht mehr länger bereit sind, insektenhaft im Zustand sexueller Duldungsstarre auszuharren, bis sich dieser oder jener technologische Wunschzustand einstellt. 

Der zweite Zeitpunkt liegt zwischen 1996 und 1997, als ich jedesmal, wenn der Briefträger die c’t durch den Briefschlitz ins Vorzimmer schob, ein unverwechselbares WUMMS am Boden hörte, das Monat für Monat lauter und markanter wurde und das schließlich mit einer gefühlten Druckwelle einherging. Irgendwann Anfang 1997 hatte das Heft ein gutes Kilo und gegen Ende des Jahres fand dann die Zellteilung statt, aus einem lauten WUMMS wurden wieder zwei zierlichere und verjüngte Geräusche, mit denen dieses Magazin nach wie vor jedes drohende Verschwinden ins Nichtpapierene lässig abwettert.

Der dritte Zeitpunkt ist 2001, als die “Schlagseite”-Cartoons zum ersten Mal als Kalender zusammengefasst wurden. Diese Kompilation machte unmissverständlich klar, dass die c’t nicht nur in der Lage ist, kniffligste technische oder juristische Probleme zu klären, sondern auch noch kniffligere wie das Humorproblem. Zum einen sind Computerzeitschriften gewöhnlich von fundamentalistischer Humorfreiheit, was damit zu tun haben mag, dass Redakteure keine Spielräume zwischen sich und der Technik zulassen (auch nicht in Spielezeitschriften). Zum anderen besteht das Problem mit dem Humor in Deutschland darin, dass es ein Problem ist. Man lacht hierzulande nicht einfach, man leistet Humorarbeit. 

Spaßversteher, für die schon bei normalkomischen Themen das korrekte Etwaskomischfinden geregelt ist wie das Abfahren von einer Autobahn, kommen bei der c’t-Lektüre immer wieder ins Staunen. Denn das eigentlich dem Dogma der Humorlosigkeit verpflichtete Fachblatt entwischt immer wieder in die Mehrdimensionalität einer feinen Ironie. Es ist das, was man Mehrwert nennt - neben Sachlichkeit und Service - auf einem wie selbstverständlich zuhöchsten Niveau. So zeigt man Menschen, dass sie souverän sind.

Gruß dir, du zu 100 Prozent aus Qualität bestehendes Magazin - auf die nächsten 25 Jahre.

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[Update]: McNail aka Ralf Naegele hat auf Flickr die ersten Fotos von der erderschütternden c’t-Jubiläumsparty eingestellt.

 

9 Kommentare zu “25 Jahre c’t: Nobody is Prefect”


  1. 1 Alexander Becker

    Ich überlege gerade zwei Dinge: 1. Würde die Redaktion die Laudatio auch verstehen, wenn man sie in Binärcodes vorträgt und 2. Würde die Laudatio noch immer so wunderbar funktionieren? Ich denke, die Antwort wäre in beiden Fällen ja.

  2. 2 McNail

    Die Redaktion würde diese gelungene Laudatio vermutlich nicht
    in Binärcode verstehen, genausowenig wie die meisten vom gestrigen Publikum, oder kann noch jemand Morsecode? Aber zum Glück durften wir ungefähr 63 Prozent aus Wasser bestehenden, häßlichen Säcke diese Laudation in oraler Form entgegen nehmen.

  3. 3 PeterGlaser

    Zum Morsecode vielleicht noch ein Zitat von Lewis Mumford, der in den frühen zwanziger Jahren mit dem Radiobasteln angefangen hat:

    “In meiner Jugend las ich Modern Electrics, und die neuen Mittel der drahtlosen Kommunikation nahmen meine Jünglingsphantasie gefangen. Nachdem ich meinen ersten Radioapparat zusammengebastelt hatte, war ich hocherfreut, als ich tatsächlich Botschaften von nahe gelegenen Stationen empfing, und ich fuhr fort, mit neuen Geräten und Anschlüssen zu experimentieren, um noch lautere Botschaften von weiter entfernten Sendestationen zu empfangen. Aber ich machte mir nie die Mühe, das Morsealphabet zu lernen oder zu verstehen, was ich da hörte.”

    Mr. Scott, Energie!

    Peter

  4. 4 Volker Weber

    Lieber Peter, vielen Dank für diese wunderschöne Laudatio. Ich war hin- und hergerissen zwischen Tränen, Bewunderung, Lachen.

  5. 5 Christiane Schulzki-Haddouti

    Wunderbar! Das war wirklich eine gelungene Hommage!

  6. 6 Ingo T. Storm

    Lieber Peter, auch ich bin immer noch in Trance. Wir bei c’t erfahren neben so mancher unreflektierter Lobhudelei in diesen Tagen auch viel ernst gemeinten Respekt, über den wir uns sehr freuen. Doch Deine Laudatio macht uns stolzer als alle anderen Huldigungen zusammen - und im gleichen Moment demütig, was unser schreiberisches Potenzial angeht… Wir werden uns weiter Mühe geben - versprochen!

    P.S. Zum 10jährigen habe ich mich mit chinesischem Essen ablichten lassen ;-)

  7. 7 schaezle

    Mit dem Titel hast Du schonmal Humorarbeit auf der ganzen Linie geleistet, denn das schaezle hat gelacht.
    :-)

  8. 8 Macsico

    Danke schön für diese Laudatio! Der feine Humor der Blattmacher und die oft damit ausgedrückte Respektlosigkeit gegenüber denen, die es wirklich nicht anders verdient haben, machen für mich den Lesespaß auch bei UltraNerd-Artikeln aus.

    Der Geist des V2-Exkurses würde auch andern Technologie-Blättern gut tun, alleine das Rückgrat scheint dort zu fehlen. Komisch, dabei verspeisen die Hannoveraner gar keine Stöcke, um aufrecht zu bleiben.

    Und nachdem ich vor 16 Jahren durch den Markt der Computerzeitenschriften wandelte und inhaltlich wie graphisch abschreckende Titel wie “PC Blödmann”, “DOS Trottel” und “Win Zampano” (Symbolnamen) kurzzeitig durchlitten habe, hat mich das dann gefundene Licht der Erkenntnis seitdem nicht mehr verlassen. Gut so.

  9. 9 Grüsse vom DelaVersum

    Sie haben ja keine Ahnung was eine Frau durchmacht,wenn sie mit einem männlichen Wesen verbandelt ist,wenn er c’t Leser ist.Denn sie fragt sich permanent “Was hat die c’t,was ich nicht hab”.

    Dann diese Buden,in denen die männlichen Wesen hausen,wo der Computer bzw Sexmachine immer offen ist,und zig Instruktionsbücher herumliegen,sowie Hardwarewerkzeug.

    Wenn dann 2 oder 3 männliche Wesen um ihre Sexmachine hocken,kann frau sich als Art OP-Schwester üben und Bier und Schnittchen reichen.Diese Bedienung könnte sie auch nackt machen,es würde beiläufig die Erwähnung fallen,ob es denn nicht ein bißchen kalt ist.

    In dieser Kältestarre und ihrer Illusion von Liebe antwortet Frau:
    42
    >Hä,was soll das?
    42
    >Das verstehen wir nicht
    42

  1. 1 Der Montagsstammtisch-Blog » Blog Archive » Die c’t wird 25 Jahre alt
    Pingback am 2. Nov 2008 um 17:42

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