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	<title>Kommentare zu: Mikrokultur: 0,3 Sekunden Porno</title>
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	<description>Bemerkenswertes aus der digitalen Welt</description>
	<pubDate>Tue, 22 May 2012 20:46:23 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Usleikan</title>
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		<dc:creator>Usleikan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 07:17:38 +0000</pubDate>
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		<description>Was für einen schönen Text Kreidler dazu geschrieben hat:

"Sämtliche Symphonien Beethovens in einer einzigen Sekunde, komplette Filme in einer halben Sekunde, alle Songs der Beatles in einer Zehntelsekunde – Zeit ist relativ! In der Ära der komprimierten Datensätze, zu Milliarden durch die Glasfaser kopiert, kommuniziert der postmoderne Mensch nur die kurzen Metadaten: Links und Icons, Tweets und RSS-Feeds. Während wir ein leises Kühlerrauschen vernehmen, werden Millionen Rechenvorgänge für uns getätigt.

Die heiligsten Kühe sind kleine Zahlenpäckchen. Großes Kulturgut (Beethoven), Schlachtrösser der Musikindustrie (Beatles), dicke Literaturschinken (Proust), die Schriften der Weltreligionen, sie alle sind heute Daten auf einem winzigen Chip, ihre Icons nur ein paar Pixel nebeneinander. Es gibt nichts mehr allein und neutral, alles hat seine Beschreibung und seinen wandelnden Kontext. Und ein Icon, eine Zusammenfassung genügen für’s Vokabular des Informationsmenschen, wie die französischen Philosophen schon länger wissen: Das Zeichen wird wichtiger als das Bezeichnete, den Rest kann man sich denken bzw. schenken („Filesharing“) oder bei Bedarf einsehen, in der großen Bibliothek da hinterm Ortsschild Google. [...] "

usw. bei http://www.kreidler-net.de/compression.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was für einen schönen Text Kreidler dazu geschrieben hat:</p>
<p>&#8220;Sämtliche Symphonien Beethovens in einer einzigen Sekunde, komplette Filme in einer halben Sekunde, alle Songs der Beatles in einer Zehntelsekunde – Zeit ist relativ! In der Ära der komprimierten Datensätze, zu Milliarden durch die Glasfaser kopiert, kommuniziert der postmoderne Mensch nur die kurzen Metadaten: Links und Icons, Tweets und RSS-Feeds. Während wir ein leises Kühlerrauschen vernehmen, werden Millionen Rechenvorgänge für uns getätigt.</p>
<p>Die heiligsten Kühe sind kleine Zahlenpäckchen. Großes Kulturgut (Beethoven), Schlachtrösser der Musikindustrie (Beatles), dicke Literaturschinken (Proust), die Schriften der Weltreligionen, sie alle sind heute Daten auf einem winzigen Chip, ihre Icons nur ein paar Pixel nebeneinander. Es gibt nichts mehr allein und neutral, alles hat seine Beschreibung und seinen wandelnden Kontext. Und ein Icon, eine Zusammenfassung genügen für’s Vokabular des Informationsmenschen, wie die französischen Philosophen schon länger wissen: Das Zeichen wird wichtiger als das Bezeichnete, den Rest kann man sich denken bzw. schenken („Filesharing“) oder bei Bedarf einsehen, in der großen Bibliothek da hinterm Ortsschild Google. [...] &#8221;</p>
<p>usw. bei <a href="http://www.kreidler-net.de/compression.html" rel="nofollow">http://www.kreidler-net.de/compression.html</a></p>
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		<title>Von: VitoNet</title>
		<link>http://blog.stuttgarter-zeitung.de/die-zukunft-von-morgen/2009/06/16/mikrokultur-03-sekunden-porno/#comment-106952</link>
		<dc:creator>VitoNet</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 09:00:21 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Die besten Sätze aus 100 Filmen in 200 Sekunden...&lt;/strong&gt;

Das Zeitalter der Mikrokultur hat begonnen. Der Tag hat nur 24 Stunden. Wenn wir mehr von dem Vielen sehen wollen, das es nun zu sehen gibt, müssen wir kürzere Filme sehen; ja, noch kürzere. Die besten Sätze aus 100 Filmen in 200 Sekunden:
wer hat....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die besten Sätze aus 100 Filmen in 200 Sekunden&#8230;</strong></p>
<p>Das Zeitalter der Mikrokultur hat begonnen. Der Tag hat nur 24 Stunden. Wenn wir mehr von dem Vielen sehen wollen, das es nun zu sehen gibt, müssen wir kürzere Filme sehen; ja, noch kürzere. Die besten Sätze aus 100 Filmen in 200 Sekunden:<br />
wer hat&#8230;.</p>
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