Instrument des Tages (19): Das Akkordeon als musikalisches Chamäleon [Update]

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Drüben bei Urlesque gibt es eine wohltönende Clip-Kompilation von auf dem Akkordeon gespielten Hit-Coverversionen, darunter Werke von Britney Spears, Duran Duran und Black Sabbath. Hier eine freitragende “Paint It Black“-Fassung von Matt Dallow:

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[Update]:

Tobias Wichtrey drüben von Tarphos weist auf mehrere ganz famose Akkordeonisten hin, etwa Ivan Hajek:


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Wer’s jazziger mag, der muß Frank Marocco hören:

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Und hier noch Hiss mit der “Friedhofspolka“:

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9 Kommentare zu “Instrument des Tages (19): Das Akkordeon als musikalisches Chamäleon [Update]”


  1. 1 Tobias Wichtrey

    Leider sind die meisten Clips, die da zu sehen und hören sind, einfach nur schlecht… Wer mal einen wirklich guten Straßen-Akkordeonisten hören will, muss mal nach Ivan Hajek suchen. Siehe z.B. http://www.youtube.com/watch?v=5REgmRGnjLM oder http://www.youtube.com/watch?v=lUnsDI1gygo

    Wer mehr auf Jazz steht, der kommt um Frank Marocco nicht herum: http://www.youtube.com/watch?v=0zchitVTukQ

    Klasse sind auch Hiss: http://www.youtube.com/watch?v=lm5D6xXv6_w

    Oh, das hab ich auch schon mal gespielt: http://www.youtube.com/watch?v=mNFHtk2nlnU

    Naja, zugegebenermaßen waren das alles Leute, die mit Ihrer Musik Geld verdienen (bzw. im letzten Fall ein Musikstudent). Aber die Hörbeispiele bei Urlesque waren wirklich nicht berauschend…

  2. 2 stoertebeker

    Kein Attwenger? Ich bin entsetzt!

  3. 3 PeterGlaser

    @stoertebeker: Natürlich sind Attwenger über jeden Verdacht des Nichtgroßartigseins erhaben. Aber das würde dieses bescheidene, kleine Posting in die Unendlichkeit hinausführen - Attwenger sind ja eine Band, und kein Akkordeon-Solist.

  4. 4 Moss

    Ach, Glasi, das fing so schön an mit Dallow, Hajek, Marocco … mußtest Du das unbedingt mit dieser tragischen Figur des HISS-Sängers enden lassen? Die würden _so_ schöne Musik machen, es wäre eine große Freude, sogar an den wichtigtuerischen, möchtegern-originellen Texten müßte man sich nicht stören, wenn der Kerl das Zeug wenigstens nicht selber sägen würde. «Singen» kann man dieses Geräusch ja nicht nennen, das der anstelle einer Stimme hat … arme Sau, eigentlich.

    Also gut, eine Runde Mitleid.

  5. 5 PeterGlaser

    Erstaunlich, wie sich am Akkordeon die Geister scheiden.

  6. 6 pikarl

    Akkordeon, das meistgehasste und meistgeliebte Instrument. Obwohl ich selbst seit >15 Jahre spiele, könnte ich nicht sagen, dass ich *eine Art* des Akkordeonspiels völlig unmöglich finde - glücklicherweise sah das meine erste Akkordeonlehrerin genauso, daher spiele ich auch noch bis heute.

    Da fällt mir diese alte Karrikatur ein, weiß nicht woher. Der eine kommt in den Himmel und bekommt mit den Worten “willkommen im Himmel” eine Harfe überreicht. Im Bild drunter sieht man Rauch und Feuer - und ein großgewachsener Luzifer überreicht dem Neuankömmling das Instrument der Hölle. Ihr dürft raten, welches.

  7. 7 pikarl

    Ich wollte natürlich schreiben: Eine Art des Spiels finde ich *völlig* unmöglich…

  8. 8 Moss

    @PeterGlaser: nicht am Akkordeon scheidet sich mein Geist, sondern an Hiss. Ich habe letztere bereits mehrfach live erduldet, ich weiß, wovon ich rede. Was das Instrument angeht, kann ich mich nur dem Schockwellenreiter anschließen: Akkordeon, ein schöner Ton.

  9. 9 Leonie

    nein,das Akkordeon ist ein tolles und vielseitiges Instrument.Es ist nur in eine Schublade nach der anderen gestopft worden.Daran scheiden sich die Geister.Entweder Klezmer(wenns gut und feurig gespielt wird ist es toll)Polka,Walzer Humtata,Alpenglühen max,etwas Blues oder “Weltmusik” die sehr nach Abba(nix gegen Abba) und Mottenkugeln schmecken.Ich freue mich über jeden Akkordeon-SOLISTEN,der es wagt auf dem Akkordeon zu rocken.Mit “Schmackes”.Ohne Notenständer und vermuffte Vorgaben braucht es dann gar keine unterstützende Begleitband.

  1. 1 Akkordeonmusik 1 – Ivan Hajek | Tarphos
    Pingback am 13. Mrz 2010 um 12:38

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