Die nächste Gefahr, nach Google Books

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Ein Roboter stellt die Abfassung eines Liebesbriefs nach, den Franz Kafka an Felice Bauer geschrieben hat. In dem Brief weist Kafka darauf hin, dass er den Brief auf einer Schreibmaschine tippe und wie sich das neue Schreibgerät auf die Herausbildung seiner Gedanken auswirke.

Kafka hatte Felice Bauer am Abend des 13. August 1912 während eines Besuches bei seinem Freund Max Brod kennengelernt. Nachdem sich Franz Kafka und Felice Bauer zweimal ver- und wieder entlobt hatten, trennten sie sich 1917 endgültig.

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Dank für den Tip an Stephan Porombka!

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? Pierre Jaquet-Droz (1721-1790) war ein Schweizer Uhrmacher. Hier ist einer der drei Androiden zu sehen, die ihn berühmt gemacht haben – der Schreiber:

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Die Automaten, die 1774 dem Publikum vorgestellt wurden, waren eine absolute Sensation. Die Menschen pilgerten zu den Orten, an denen die Automaten gezeigt wurden; Gärten und Plätze waren voller Kutschen. Mehr als ein Jahrhundert lang tourten die Androiden durch Europa. Auf diesem Video ist zu sehen, wie der Schreiber funktioniert:

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? Ein Roboterarm fällt mir noch ein, den ich vor einiger Zeit in Karlsruhe gesehen habe. Auf einem langen Tisch vor ihm lag eine Rolle Papier. Der Roboterarm sollte im Lauf von sieben Monaten eine kalligraphische Abschrift der 66 Bücher der Bibel anfertigen, aber er stand still. Jemand erklärte mir, es gebe ein Problem mit der Tinte in dem Injektor. Zurück in Berlin, wollte ich einen Freund fragen, der Kalligraph war und seine Tinte selbst mischte und seine Schreibfedern selbst schnitt, denn ich war sicher, dass er helfen konnte. Aber ehe ich ihn fragen konnte, starb er.

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? Wenn man nach schreibenden Robotern sucht, findet man auch einen 150 Jahre alten hölzernen Roboter aus Japan. Es ist eine karakuri ningy?, eine mechanische Puppe, gebaut von Tanaka Hisashige. Sie kalligraphiert das Zeichen für langes Leben und Glück und beherrscht noch drei weitere Kanji-Zeichen. Marionetten und mechanische Puppen kamen vor etwa 1300 Jahren aus China nach Japan (der Wortstamm karako bedeutet chinesisches Kind).

Neben dem Schreibautomaten konstruierte Tanaka Hisashige unter anderem die erste japanische Dampflokomotive und das erste Dampfschiff für die japanische Kriegsflotte. 1873 begann er in einer Werkstatt in Tokio mit dem Bau von Telegraphen. Nach seinem Tod wandelte sein Sohn das Unternehmen in einen Ingenieursbetrieb um, der 1939 nach einer Fusion mit der Firma Tokyo Denki den Namen Tokyo Shibaura Denki trug, besser bekannt noch heute unter der Abkürzung Toshiba.

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1 Kommentar zu “Die nächste Gefahr, nach Google Books”


  1. 1 maria

    sehr interessant

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