Die Rückwand

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DAS EINKAUFSZENTRUM unten vor dem Bahnhof ist eine gelungene Parodie auf die neueren Vorstellungen vom Netz als proprietäres, kontrolliertes System. Beides ist modernst und öffentlich gemeinter Raum, komplett als ein künstliches Inneres angelegt. Zwar hat der Alltag dem Glänzenden an den Geschäften im Einkaufszentrum längst gewisse Schäbigkeiten zugefügt, kleine Beseelungsversuche. Exklusiv sind auch nur noch die Männer, die vor den Glastüren zur Passage stehen und Dosenbier trinken und Jogginganzüge tragen, dieses gespenstische Gegenteil von Gefängniskluft: der Anzug derer, die draußen sind. Und wo an dem Einkaufszentrum eigentlich die Vorderseite sein sollte, sind verhängte Fenster. Dadurch gewinnt man den Eindruck eines Gebäudes, das anstelle von Außenseiten rundum nur noch Rückwände hat und für eine äußere Welt nicht viel mehr übrig als Verachtung.

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