.
Während manche ziemliche Angst davor haben, dass ihre Daten verlorengehen könnten, hoffen andere auf genau das.
Von Mobiltelefonen konnten Computer eine ganze Menge lernen, bis vor kurzem jedenfalls. Die kleinen Handys beherrschen eine große Kunst: das Vergessen. Inzwischen kann man sie mit zunehmend großen Speicherkarten ausstatten. Davor konnte man außer seiner Telefonliste gerade mal eine eine Handvoll SMS speichern. War die Karte voll, mußte man welche löschen. Newsjunkies und Blogger horten heute Textvorräte, als läge das Durchschnittsalter des Menschen bereits bei 500 Jahren. Sicherheitsbehören würden am liebsten jedem Neugeborenen einen jener Funkchips implantieren lassen, die in den kommenden Jahren aus der Warenwirtschaft ein datenschwirrendes Paletten-Internet machen werden. Da wir, mit einem Wort, im Zeitalter des kompletten Speicherwahns leben, ist die Kunst des Vergessens, in der die Mobiltelefone uns unterweisen, vorbildlich und zukunftsweisend.
Das unmäßige Alles-Aufheben begann schon in der PC-Frühzeit. Auch wenn man bald seine Software-Favoriten gefunden hatte, behielt man nicht nur die eine Textverarbeitung oder das eine Kopierprogramm, das man auch tatsächlich benutzte, sondern alle, derer man jemals habhaft geworden war. Heute können die Hersteller von Festplatten und anderen Speichermedien gar nicht so schnell liefern, wie der Platz auch schon wieder vollgestopft ist.
Die forcierte Neigung, nichts mehr zu löschen und auch noch die verwackelten Fotos undsoweiterundsofort aufzubewahren, führt zu einer gefährlichen kulturellen Transformation. Denn nicht nur die Individuen sammeln Daten wie verrückt, auch Unternehmen und Behörden. Und Computer, vor allem in vernetzter Form, vergessen nicht. Was ich vor Jahren ins Netz geschrieben habe, ist mit unveränderter Leuchtkraft zu lesen. Es hält starr und statisch einen Zustand meiner Persönlichkeit fest, die sich längst weiterentwickelt hat.
Das Vergessen ist nicht nur eine wichtige Funktion jeder Entwicklung. Einiges von dem, was unsere Zivilisation ausmacht, wäre nicht denkbar ohne das Vergessen. Wenn einem Menschen ein Elefantengedächtnis nachgesagt wird, verheißt das nicht nur Gutes – man empfindet so jemanden bisweilen als nachtragend. Auch Resozialisierung oder Vergebung sind veredelte Formen des Vergessens.
Um wie viel einfacher wäre die Handhabung der Informationsgischt, die ständig an unsere Bildschirme brandet, wenn Dateien ebenso altern und vergehen würden wie das Laub auf Bäumen oder verblassende Gedanken.
“I can’t forget”, heißt es in einem Lied von Leonard Cohen, “but I don’t remember what.“
…………………..

Der Google-Pranger
>> Marco Dettweiler, “seriöser Journalist” <<
erscheint schon auf Seite eins, autsch
da hat die made sich vielleicht etwas weit aus dem fenster gelehnt…
Ist der Satz so ungewöhnlich, dass man ihn nur abschreiben und nicht spontan selbst ersinnen kann? Das Wortspiel liegt doch auf der Hand, nicht? Die Antwortmail ist natürlich unter allen weiblichen Borstentieren.
Danke für den Hinweis auf die Google Timeline - irgendwie hab ich die ganz vergessen.
Irgendwie tut mir Herr Dettweiler leid. Verletzer Löwe auf sinkendem Schiff.
Dass der Autor nicht wusste, dass du den Satz zuerst verwendet hast, finde ich nun an sich auch nicht schlimm. Ich hätte auch nicht gewusst, dass man bei Google chronologisch sortiert suchen kann.
Allerdings hätte ich die Antwort-Mail vollkommen anders formuliert:
“Sehr geehrter Herr Glaser,
bei meinen Recherchen im Internet fand ich heraus, dass der Satz zwar schon von anderen Autoren verwendet wurde, allerdings schien es mir so, als hätten die meisten Autoren diesen ebenfalls aus dem eigenen Sinn heraus verwendet. Eine ursprüngliche Quelle konnte ich nicht entdecken.”
Und dann je nachdem, ob er ihn selbst erdacht hat oder nicht:
“Sofern Sie belegen können, dass der Satz tatsächlich von Ihnen stammt, bin ich gerne dazu bereit, ein Zitat und Ihren Namen hinzuzufügen.”
oder
“Es mag zwar sein, dass der Satz zuerst von Ihnen verwendet wurde, allerdings bin ich selbst darauf gekommen. Ich sehe nicht ein, dass man auf solch ein offensichtliches Wortspiel ein Quasi-Patent anmelden kann. [Gerne füge ich jedoch am Ende des Artikels einen Vermerk ein, dass sie den Satz bereits einige Jahre zuvor verwendet haben.]”
Den letzten Teil in Klammer kann er als Autor einer großen Zeitung wohl nicht bringen, diese Kulanz kommt nun eher von meinem winzigen Blogger-Dasein.
Die Reaktion von Marco Dettweiler ist tatsächlich mehr als lächerlich. Doch was den Satz Die Welt ist eine Google” angeht, da muss ich meinem vorredner zustimmen: Er liegt auf der Hand.
Außerdem, allerdings möchte ich jetzt nichts falsches behaupten, meine ich den Satz schon vor 2005 in einem Artikel des Magazins c’t gelesen zu haben.
Ganz klar, die Antwort des Herrn Dettweiler ist an Arroganz und Unfreundlichkeit kaum zu überbieten.
Aber zu glauben, der weltweit erste zu sein, dem ein so offensichtliches Wortspiel einfällt, und dann davon auszugehen, es handele sich bei allen darauffolgenden Vorkommen dieses Satzes ebenfalls um das eigene geistige Eigentum, das bitteschön auch als solches zu kennzeichnen sei - das zeugt auch nicht gerade von mangelnder Egozentrik, finden Sie nicht, Herr Glaser?
Da hätten Sie den Satz wohl besser ordentlich schützen lassen sollen. Dann könnten Sie die Kopisten auch nach Herzenslust abmahnen.
Muss der Herr Lumma Sie auch als Quelle nennen, obwohl er diesen Allerweltssatz bereits 2004 verwendet hat?
http://www.flickr.com/photos/lumma/622506/
Das Google News Archive durchsucht eben nur das, Google News - nicht Google selbst.
in neologer sympathie für peter glasers schöpfung verbleibe ich ihr -> adler g. anreger
Hochmut kommt bekannterweise vor dem Fall.
@christian
der satz erscheint sehr offensichtlich und brilliert in seiner einfachheit aber genau diese qualität zeugt von dem können des urhebers. das schöne am netz ist es ja die dinge miteinander zu teilen, aber die anerkennung für den urheber fällt dabei schnell mal unter den tisch. (es geht hier in keiner weise um den copyright/ patentwahnsinn) am ende denken immer viele “…das hätte ich auch erfinden können” aber genau das ist nicht der fall. dampf mal ‘weltweit’ auf den deutschsprachigen raum aller blogger/leser ein. die kann man an ein paar tausend fingern abzählen ….
Der Satz - geschenkt.
Ich finds besonders lustig, daß er offenbar noch nie von Peter Glaser gehört hat, sondern meint, es hier mit dem gemeinen Blogger - man hört ja heute so viel! - zu tun zu haben, dem man es mal so richtig von oben herab besorgen kann. Wie ahnungslos kann man sein…
schlimme antwort. aber auch ein merkwürdiger vorwurf. den satz habe ich mittlerweile über, unter und in verschiedensten artikeln oder blogs gelesen und auch wenn sie, herr glaser, sehr früh auf die schöne zeile gekommen sind, glaube ich nicht, dass der satz so sensationell gewitzt ist, dass man nicht von alleine drauf kommen kann.
“Ich nehme deshalb an, dass Marco Dettweiler bei FAZ.NET zum Üben noch eine eingeschränkte Google-Version mit Stützrädern benutzt.”
Nee, Google nutzt verschiedenen Datencenter. Je nach Ort und Zeitpunkt der Anfrage bekommen Sie andere Ergebnisse, weil Sie auf ein anderes Datencenter zugreifen.
Wohl ist die Antwortmail des Autors sehr überheblich. Dennoch disqualifiziert sich dieser Eintrag nun nicht weniger durch Kindhaften Äußerungen und Google-nachrecherchierei. Hier macht jemand seinem Unmut Luft auf Kosten anderer.
Der getroffene Hund bellt
Meine Vor-Kommentatoren machen mich z.T. doch etwas ratlos. Dass man als Urheber eines Gedankens / Satzes… freundlich (!) darauf hinweist, dass sich das so verhält, ist weder kleinlich noch unangemessen. Es war ja nicht mit einem Vorwurf, dem Einfordern einer Richtigstellung oder anderen Drohungen verbunden. Ob die Motivation Peter Glasers nun die freundliche (!) Aufforderung zur journalistischen Gründlichkeit oder (vielleicht und warum auch nicht) ein ganz klein wenig Stolz war, spielt hierbei keine Rolle, denn die Mail war freundlich (!). Insofern ist die Reaktion Marco Dettweiler unter aller Kanone. Dessen Motivation ist eine menschlich niederträchtige und journalistisch vermessene und veranschaulicht darüber hinaus auch noch vielschichtige Dummheit / Unkenntnis (sei es in Bezug auf Umgangsformen, das Benutzen von Google, journalistisches Handwerkszeug, Menschenbild…). Was machen solche Menschen in solchen Funktionen? ‘Ich denke also bin ich’ (René Descartes, 1637)- auch ein ganz einfacher Satz, da kann man u.U. sogar selbst drauf kommen… wenn man nachdenkt… - und das empfehle ich Herrn Dettweiler dringend! Journalismus sollte auch etwas mit Kultiviertheit, Moral und Wertschätzung vor Themen und Menschen zu tun haben - wenn Leute wie Herr Dettweiler unsere Oppinion-Leader von morgen sind - na dann Prost-Mahlzeit Abendland. Ich pack schonmal die Keule aus…
Die auf der ersten Seite einer Suche angezeigte Trefferzahl ist übrigens immer nur eine Schätzung, die noch dazu pro Suche variieren kann (siehe dazu: http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=70920
Der Satz “Die Welt ist eine Google” kommt somit auf 450 Treffer (ohne Unterseiten), siehe http://www.google.de/search?hl=de&client=firefox-a&rls=org.mozilla:de:official&hs=Z7Y&q=%22Die+Welt+ist+eine+Google%22&start=450&sa=N
@Iris Jungels - Klassischer Kommunikationsunfall: Die von Dir als “freundlich” empfundene Mail kam wohl beim Empfänger als “süffisant” an.
@christian ich glaube Du verwechselst geistiges Eigentum mit dem Recht an einer Marke.
Und es ist tatsächlich so, dass das geistige Eigentum demjenigen zusteht, der etwas zuerst veröffentlicht hat. Ob das Sinn macht oder nicht sei dahingestellt..
Bei mir durchsucht die Timelinesuche von google nur News Archive (Presse, Medien, etc.), nicht jedoch den relevanten Teil des Internets. Habe ich auch nur Kinder-google? Und wie komme ich ans richtige?
Satire? Medien-Stunt? Zu schön, um wahr zu sein!
Guter Journalismus ist halt ehrlich geklaut
Muss den Meisten hier zustimmen: Das Antwortmail ist eine Frechheit, aber den Satz finde ich ziemlich naheliegend. Jeder, der den Satz “Die Welt ist eine Kugel” hört, und Google kennt, kommt da drauf. Ich glaube wohl das sehr viele die den Satz verwenden ihn auch wirklich selbst erdacht haben. Trotzdem, das Antwort Mail geht garnicht.
Vielleicht kann man ja diesen sprachlichen Knüller im Netz suchen, bevor man ihn verwendet? Wenn mir ein Wortspiel einfällt, könnte ich suchen und so schon einmal im Vorhinein eruieren, ob das nicht vielleicht doch schon total ausgelutscht ist? So würden das vermutlich „Premium Seriöse Journalisten” tun.
Ansonsten rutschen einem Formulierungen wie „alles klar in Afrika” oder „Zum Bleistift” unterkommen und man stolz ist auf die Neuschöpfung…
‘Tschuldigung. Totalausfall der Grammatik im letzten Satz meines Kommentars:
Ansonsten rutschen einem Formulierungen wie „alles klar in Afrika” oder „Zum Bleistift” durch und man ist auch noch stolz auf die „Neuschöpfung”…
Ich finde ja beide Seiten machen sich hier etwas lächerlich.
http://www.flickr.com/photos/lumma/622506/
“Die Welt ist eine Google”
Uploaded on September 29, 2004 by Nico Lumma
@geroyche yaaayyyy… Uploaded on September 29, 2004
das ist eine coole neue Richtung
Vielleicht koennen Herr Glaser und Herr Dettweiler ja beide noch etwas lernen…. 
Herr Glaser - wuerden Sie jetzt alle Ihre Beitraege editieren und so aussehen lassen: “Die Welt ist eine Google” (Nico Lumma)?
Viele Liebe Gruesse
Herr Glaser, Sie sind eine Mimose.
Wer sich allen Ernstes solch einen naheliegenden und oft gehörten Satz persönlich zuschreibt und Verwender desselben maliziös darauf hinweist, der muss sich nicht wundern, wenn die Antwort harsch ausfällt.
Ich kann Dettweiler verstehen, finde Ihre überbordende Eitelkeit und Ihre persönlichen Angriffe peinlich und aufschlussreich.
Dass Sie nicht wissen, warum Google manchmal mehr, manchmal weniger Ergebnisse ausgibt, zeigt sehr schön, dass auch Sie nur mit Halbwissen prahlen.
Also bevor ich den Satz hörte, lag er für mich sowas von nicht auf der Zunge! Jetzt, da ich ihn 14 mal gelesen habe, könnt ich fast glauben, ich konnte ihn schon vor den Wörtchen Mama, Papa oder meins! aussprechen.
Das mit flickr iss aber schon echt lustig. Des Web steckt voller Untiefen.
[offtopic]
Und um mal persönlich zu werden: dafür, dass Dr.D. nur zwei Wochen älter ist als ich, sieht er aber verdammt alt aus.
[/offtopic]
ich bin sachse und informatiker. ich kann es natürlich nicht belegen, aber gerade hier kamen wir mal vor jahren drauf und fanden es kurz lustig (gugl ist kugel in reinstem sächsisch).
noch gibt es nen kleinen haken: der titel des fotos muss ja nicht so alt sein wie der upload.
herr lumma ist noch ein paar tage auf kreuzfahrt. danach werden wir’s genau wissen, aber ich halte es für unwahrscheinlich dass er nach über einem jahr den fototitel nochmal geändert hat nur weil er eine netzkolumne in einer zeitung gelesen hat
@geroyche:
“ich bin sachse und informatiker.”
Isch ooch, alder Goleesch
Och, der Herr Glaser.
Ich bin mir nicht ganz sicher, für welche Seite das hier peinlicher ist. Aber aus dem Bauch: Für Herrn Glaser.
So eine Mail zu schreiben, ist tatsächlich nur lächerlich.
Ich halte mich mit solchen Dingen gewöhnlich nicht weiter auf (Zitat: Glaser, 12.8., http://blog.stuttgarter-zeitung.de/p=108), aber lustig ist es ja schon. Wie kann man für einen solchen Satz für sich in Anspruch nehmen, ihn erfunden zu haben? Welch Hybris.
Natürlich ist auch die Antwort vom Journalisten lächerlich. Aber dem kann man ja vielleich einen schlechten Tag attestieren und dann bei einer solchen vor entlarvender Mail Arroganz triefenden Mail etwas übertrieben zu reagieren ist doof, aber fast schon wieder verständlich.
Ach ja, wer erklärt dem Herrn Glaser mal, wie Googel funktioniert?
Ich finde beide Seiten der Diskussion und auch deren Antworten etwas lächerlich. Das ist ein bißchen Kindergarten-Krieg hier. “Echte Männer”… wenn ich das schon höre. Falls es sowas geben sollte ständen sie wahrscheinlich über dem ganzen Ding.
Und zum Auslöser. Da kommt ja wohl jeder drauf! Den Satz als Eigentum zu deklarieren ist mehr als kleinlich und schlicht falsch. Ich behaupte dieses Wortspiel bereits 2001 gemacht zu haben. Ätschibätschi!
Kinderkacke…
Viel interessanter ist, dass schon die Suche nach Marco Dettweiler mittlerweile ab Platz 2 einen Haufen Kritik findet. Das macht sich bestimmt gut, wenn irgendjemand aus irgendwelchen Gründen mal seinen Namen recherchiert …
für wat die leute so zeit haben ! also neeee!
“Die Welt ist eine Google”
vs.
“Die Welt ist eine Kugel”
Textlich, orthographisch und auf die Vorzüge der deutsche Sprache untersucht, stellt die Headline “Die Welt ist eine Google” eine absolute Katastrophe dar. So etwas können sich nur Journalisten ausdenken. Wer es von beiden war, ist eigentlich egal. Dem Leser kräuseln sich die Fußnägel.
Daher bekommen hier beide eine 6 und gehen bitte nie wieder mit solchem Unsinn an die Öffentlichkeit
Meint Walljet.
Für mich halten hier zwei “Minderbepimmelte” einfach nur ihre kleinen Dinger aneinander um zu sehen wer letztendlich den kürzeren hat. Mal ganz ehrlich….beide haben nicht mehr alle Latten auf dem Zaun und offensichtlich nichts besseres zu tun als mit ihren kleinen, Lichtpimmelschwertern einen Kampf auszufechten, den auch noch andere Menschen interessant finden…obwohl er im mikroskopischen Bereich statt findet. Man könnte auch sagen unter zwei Amöbenartigen Lowlifes.
Anstatt ansonsten recht interessante Newsletter mit solchen Pubertärem Unsinn zu verseuchen, verweise ich in einem solchen Fall, wenn man en Quatsch schon nicht ignorieren darf, gerne auf folgende Seite…
http://agentur-waizenegger.de/bilder_direkt/1186071076china-rice-bag-fallen-over.jpg
In diesem Sinne. Schwerter aus…!!! Verstand an !!!
wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten. und zitieren..
Lieber Herr Glaser,
warum nicht offen zugeben: Mit Hochgenuss und - natürlich! - auch Schadenfreude habe ich Ihren Blogeintrag, zwei, drei Mal gelesen, immer wieder die Augen reibend ob der komprimierten Peinlichkeit Ihres Kollegen Marco Dettweiler, der sich nicht zu wundern braucht, wenn sein Name für die nächsten Jahre von Google immer wieder durch den wohlverdienten Kakao gezogen wird.
Fast möchte man den Spruch “mit den eigenen Waffen geschlagen” zitieren, doch das ist ja nicht ungefährlich dieser Tage …
Herr Marco Rott… – pardon – DETTweiler: Das haben Sie sich verdient.
Ich kann mich nicht entsinnen, wann ignorantes Dummgeschwätz jemals so schonungslos seziert wurde. Herrlich!
Lieben Gruß an die Herren Kollegen!
Die Fachzeitschrift “Journalist” betitelt ihre Titelgeschichte im Innenteil mit “Die Welt ist eine Google” - sofort empören!
Im Grunde zeigt die Diskussion doch nur zwei (mehr oder weniger latent vorhandene) Standpunkte:
1. Journalisten akzeptieren Blogger noch immer nicht wirklich.
2. Blogger halten sich für die besseren Journalisten.
In Summe ist in diesem Fall doch entscheidend, dass wir von beiden Beteiligten (dankenswerterweise) unterhalten werden.
Das freut mich im Anbetracht des schlechten Wetters.
Meine Herren,
ganz ehrlich dieser Schwanzvergleich ist mehr als lächerlich. Fahren Sie in Urlaub, mal ein paar Wochen raus aus diesem gantzen Internet Stress. Wird Ihnen beiden gut tun, glauben Sie mir.
Herzlichze Grüße
Ein (gelangweilter) Beobachter
Und auch hier: http://www.chatcity.de/f101?_TID=27428
9.4.05, 16:07, Autor Olli.
Wenn ich richtig rechne 4 Tage vor jenem ominoesen 13.4.2005. Ich moechte ja hier keine Ratschlaege geben, aber…
Also haben - allem Anschein nach - Nico Lumma und “Superuser Olli” den markerschütternden Satz “Die Welt ist eine Google” bereits vor Peter “Glashaus” Glaser in die Welt gesetzt. Und wer weiß, wer da noch alles ausgekramt wird…
Leute, die tatsächlich wissen, wie man das Internet als journalistisches Handwerkzeug benutzt und das nicht nur behaupten, haben das innerhalb kurzer Zeit eruiert (was ein Wort!) und so die Gläserne Legendenbildung als blanken Unsinn entlarvt. Marco Dettweiler hat also, nimmt man es genau, nur einem E-Mail-Spinner eine unfreundliche Antwort gegeben. Berechtigterweise.
Herr Glaser - was unternehmen Sie jetzt eigentlich, um den Reputationsschaden, den Herr Dettweiler durch Sie im Internet erlitten hat, wieder gut zu machen?
na ja, vielleicht haette hr. dettweiler vor diesem unteschwelligen unseriositaets-vorwurf mal nach peter glaser googlen sollen - immerhin ist glaser einerseits bachmann-preistraeger (hyperseriöse hochkultur!) und andererseit seit den fruehen 80ern als autor und journalist ein wichtiger & respektierter netzkultur-akteur…
nett, interessant, amüsant.
Was war nu ehr, Huhn, Ei oder die Google???
und noch was erstaunliches:
Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 2.990.000 für Die Welt ist eine Google. (0,12 Sekunden)
eben, 19:14
Den Reputationsschaden hat der gute Mann sich doch selbst zuzuschreiben. Auch wenn er in der Sache sicher nicht ganz unrecht hatte, wie so oft macht der Ton die Musik …
@molgugge: Versuch das Ganze mal mit Anfuehrungszeichen…
@ Noamik
Naja, “in der Sache sicher nicht ganz unrecht” ist m.E. doch ausgesprochen zurückhaltend formuliert. Zumindest als Zwischenfazit würde ich festhalten: Glaser hat - in der Sache - unrecht und Dettweiler hat recht.
Eines wenig angemessenes Tones befleißigten sich beide,insofern finde ich es schon sehr befremdlich, dass nun Dettweiler die Reputationssuppe auslöffeln soll.
Das Mindeste, was Glaser tun sollte, ist - in der Sache - eine Richtigstellung zu veröffentlichen.
Der Journalismus ist ein Terminhandel, bei dem das Getreide auch in der Idee nicht vorhanden ist, aber effektives Stroh gedroschen wird.
Hey, er ist in bester Gesellschaft. Vor ein paar Jahren wurde Spiegel-Redakteur Hilmar Schmundt ein Sprachpreis verliehen, weil er angeblich die Wortschöpfung “Powerpointillismus” kreiert hatte.
Richtig doof (…das Internet ist schuld…) sah das aus, als mehrere Blogs damals darauf hinwiesen, daß ein “Übersetzerpreis” vielleicht angemessener gewesen wäre. Amerikanische und kanadische Autoren verwendeten “Powerpointillism” schon Jahre - nachprüfbar im Web - vor dem “sprachmächtigen” Übersetzer. Da gehen nicht nur Tüdelchen auf dem Weg zur Druckerei verloren, sondern auch Skrupel im Umgang mit der geistigen Leistung anderer Autoren.
Hallo Herr Glaser,
Hallo Gelangweilte,
die Welt ist keine Kugel und somit auch keine “Google”.
Grüße aus der Forschung!
Den Reputationsschaden hat Dettweiler sich selbst zuzuschreiben?
Ich bin mir nicht sicher in wie weit sich Herr Glaser mit der Veröffentlichung eines privaten Mailverkehrs im Bereich des legalen befindet, ich hoffe für ihn jedoch, dass das nicht rechtens ist. Jemanden für eine derartige Mail so an den Pranger zu stellen ist mit Verlaub unter alles Sau.
Einem zugegebenermaßen arrogaten Tonfall von Herrn Dettweiler finden wir doch tagtäglich in unserem Alltag. Sollten wir nun jeden öffentlich so schon fast annähernd diffamieren? Diffamieren, weil “Die Welt ist eine Google” schon längst nicht mehr das Thema ist. Ich wünsche Herrn Dettweiler für die Zukunft ein bisschen mehr Gelassenheit und Herrn Glaser eine Anzeige wegen Rufschädigung.
… viel geiler finde ich ja eigentlich, dass in diesem (mm - unansehlichen) blog-theme “53 Kommentar” steht (index.php oder home.php mal checken Herr Glaser!) … nix für ungut, war zu faul ne E-Mail zu schreiben.
Es würde auch mich mal interessieren ob der Herr Glaser denn von dem Herrn Dettweiler die Erlaubnis bekommen hat die E-Mail zu veröffentlichen.
Danke im Voraus für die entsprechende Auskunft.
Zunächst mal ist doch völlig irrelevant, wer im Recht ist und wer nicht. Auf eine Mail im normalen Stil so zu reagieren wie Herr Dettweiler spricht für ein solches Maß an Blasiertheit und Überheblichkeit & verweist im Weiteren auf einen offenkundig unfassbar gewaltigen Minderheitskomplex. Woher nimmt der Mann diese Arroganz? Hat man ihm keine Manieren beigebracht, obwohl er beim Frakturblättchen kritzeln darf/muss? Hätte er sich nicht eine Sekunde lang die Mühe machen können, über Peter Glaser zu recherchieren? Einen Schriftsteller und Bachmann-Preisträger in solcher Art und Weise lächerlich zu machen, das ist ein Armutszeugnis. Für die Luftnummer Dr. Dettweiler persönlich wie für sein lächerliches und stockkonservatives Blatt. Inhalte sind einem da fast egal, wenn man sieht, wie anstandslos und dümmlich sich ein angeblicher Journalist in drei bis vier Zeilen Mails aufführt - da hat die Springer-Presse in seinen Antworten auf Leserzuschriften mehr Takt und Würde.
Google ist eine Welt
Google-Suche nach “die welt ist eine google” -glaser -dettweiler gab eben schon 19600 Treffer, von denen die meisten auf eine Dokumentation von 3Sat/ZDF und einige auf das gleichnamige Kabarettprogramm von Ingo Börchers zeigen. Schreiben Sie denen doch bitte mal die gleiche schnippische Mail, Herr Glaser, auf die Antworten wär ich gespannt.
Im Übrigen: Wenn Ihnen wieder mal ein ähnlich hanebüchenes Wortspiel (Niveaulevel “Spaßkasse”) einfällt, behalten Sie’s lieber für sich.
der seriöse journalismus bekommt es offensichtlich mit der angst zu tun.
Gemeint war natürlich der MINDERWERTIGKEITSkomplex, sonst wirft Herr Dettweiler mit nachher mit unfreundlichem Gruß vor, ich hätte ihm die Zugehörigkeit zu einer Minderheit unterstellt…
Das kommt eben dabei raus: Stipendium und schnell “nach oben”. Ich sehe den “Herrn” Dettweiler mit einem Cocktail in der Hand im Yuppie-Cage der In-Disco stehen und sich mit anderen Schnöseln über die “Normalen” kaputtlachen.
Das Dumme ist nur, dass er nicht in der Lage ist zu erkennen, dass sein Hochmut ziellos in die Weltgeschichte geschleudert wird. Das Peter kein “Namenloser”, sondern er z.B. 2002 den Ingeborg-Bachmann-Preis erhielt geht an ihm vorbei. Nichtwissende, die nach allen Seiten nur den Mob und Pöbel wittern stellen sich mitunter selbst ein Bein.
Ob die Aussage WeltGoogle nun wirklich (und wann) von Peter kreiert wurde ist nebensächlich. Der intellektuelle Volltreffer gelingt erst durch die hahnebuchen hochnäsige Reaktion Dettweilers.
@Miscal: Ich wollte grad auf Ihre wohl durch Dettweilersche Denke inspirierte Rechthaberei eingehen, verweise aber stattdessen auf den Kommentar meines Vorredners M.Becker. Recht spielt hier in der Tat keine Rolle, die Art der dümmlichen bis infantilen Entgegnng passt ins Bild eines ahnunglsosen und anscheinend auch frustrierten Journalisten, die weder zitieren noch recherchieren kann.
Ich denke nicht, dass es irrelevant ist, wer im Recht ist. Eine Mail, die inhaltlich falsch ist und dem Adressaten im Prinzip Ideenklau vorwirft, wird dadurch, dass sie sprachlich ordentlich daherkommt, nicht besser. Dass sich Hr. Dettweiler mit der Formulierung seiner Antwort nebst Info zur Redaktion keinen Gefallen getan hat, steht fuer mich ausser Frage. Dasselbe gilt aber auch fuer diesen Blogeintrag - Bachmann-Preis hin oder her.
“Zunächst mal ist doch völlig irrelevant, wer im Recht ist und wer nicht.”
Öhem - eine bemerkenswerte Herangehensweise! Was interessieren uns die Fakten? Richtig ist: Einer hat recht (Dettweiler), einer hat nicht recht (Glaser).
“Blasiertheit … Überheblichkeit … Minderwertigkeitskomplex”
Unbedingt! Wer allen Ernstes einen Satz in der Zeitung liest, der Meinung ist, diesen an sich banalen Satz habe noch NIE ein Mensch vor ihm gesagt, dem Autor des Zeitungsartikels daraufhin eine E-Mail schreibt, um ihn aufzufordern, ihn als Urheber doch bitteschön auch namentlich zu erwähnen - der ist in der Tat blasiert, überheblich und scheint seinen Selbstwert aus seltsamen Dingen zu ziehen.
“Einen Schriftsteller und Bachmann-Preisträger in solcher Art und Weise lächerlich zu machen, das ist ein Armutszeugnis. ”
Hoho, der Herr Glaser hat also mal einen Preis gewonnen! Freut mich. Echt jetzt. Daraus folgt aber mitnichten, man dürfe dem guten, blasierten Mann nicht auch mal klar widersprechen. Eher im Gegenteil.
Außerdem hat Glaser versucht, sein Gegenüber lächerlich zu machen. Es ist ein Unterschied, ob man eine missgelaunte E-Mail schreibt oder einen Anruf schreibt oder ob man jemanden - der offensichtlich Recht hatte - für immer im Internet denunziert.
Glaser erscheint als selbstverliebter Web-Denunziant. Und nicht mal den Satz “Die Welt ist eine Google” hat er als erster auf die Reihe bekommen.
oh je, den makel “blogger” werden sie jetzt aber nie mehr los, herr glaser. das dürfte das ende der journalistischen laufbahn sein.
der herr dettweiler wird von nun an ein blogger werden. wer so schön beleidigt sein kann, und dies auch schreibt, der hat ebenfalls als journalist verloren.
der keese hats je definiert:”…Wer Blogger ist und wer Journalist, ergibt sich aus dem Verhalten..”
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wer-andern-eine-grube-graebt-ist-journalist/
mir scheint, die internet-journaille zerfleischt sich gerade.
aber was solls, am ende gibts immer noch den trost-bloggerausweis. der muss bei mir beantragt werden.
und wenn ihr euch schön daneben benehmt, dumm rumlabert, privates als göttliches preist, dann bekommt ihr ihn auch.
was soll man jetzt eigentlich sagen “tss..blogger” oder “tss…journalisten”?
Bei allem Verständnis: Zu glauben, dass dieser Satz keinem anderen hätte einfallen können, ist schon etwas naiv. Sich zudem so darüber aufzuregen, geradezu lächerlich.
Dass die Antwort des “seriösen” Journalisten ausfiel, wie sie ausfiel, ist eine nicht weiter interessante Erscheinung in Folge der egozentrischen Ergüsse des Herrn Glaser.
Für mich als Leser völlig uninteressant. Frage: Wer gibt mir die Zeit zurück, die mich das Lesen dieses völlig uninteressanten Blogeintrags gekostet hat?
mfG Uli
Ganz übler, selbstreferentieller Blogkram.
Und grenzenloser Bullshit noch dazu. Tagebuch eines Weicheis, das sich “gewöhnlich mit solchen Dingen nicht aufhält” und dann doch nicht umhin kommt, “zwei Zeilen” zu schreiben, die vor Arrognaz nur so triefen.
Und als er dann eine zornige Antwort erhält, womit er für gewöhnlich umgehen kann, kommt er doch nicht umhin, ein paar Zeilen zu schreiben, die vor Arroganz nur so triefen.
Ganz, ganz übler Blog-Tagebuch-Ausmeinemleben-Scheiß. Ehrlich.
Hmm, Google ist also jetzt der Maßstab wer einen Satz als erstes in die Welt gepflanzt hat. Bevor ein neuer Satz in Zukunft gesagt wird, sollte man ihm in irgendeinem Blog, einem Online-Artikel oder belanglosem Internet-Schnippsel niederschreiben, damit man mit Hilfe von Google später seine Geburt rekonstruieren kann.
Die Welt ist rund, Yahoo!
Sehr geehrter Herr Qualitätsblogger,
Hier in Sachsen is die Welt schon immer eine Google. Da wir Sachsen aber ein gemütliches und soziales Volk sind, haben wir diesen Ausspruch unter “Public Domain” veröffentlicht.
Mit freundlichen Grüßen
Googlehupf! Es fehlt eindeutig an einem Googlehupf in dieser Diskussion.
“..Hier in Sachsen is die Welt schon immer eine Google..”
köstlich!
…aber - warum ist die welt eigentlich eine gugel?
Oh du meine Güte… Solch ein asoziales Verhalten würde ich jetzt von der TAZ, aber nicht von der FAZ erwarten. Mir ist schleierhaft, wie sich da derartiges Gesockse festkrallen kann. Ist ja zum Brechen.
Hallo zusammen, ich kann da jetzt mal Licht ins Dunkel bringen:
Am 16.09.1997 (also genau einen Tag nach der Domain-Registrierung von Google.com) hat meine Tochter Alexandra (damals 9 Jahre alt) in einem Schuldiktat “Die Welt ist eine Google” geschrieben.
Dies wurde seitens der Lehrerin als eine rechtschreiberische Fehlleistung eingestuft.
Trotzdem behaupte ich, dass wohl weltweit niemand ältere Ansprüche an diesen Slogan anmelden kann als meine Tochter.
Ich kann das Ding gerne Einscannen falls gewünscht…
Mann, besser als Kino. Nebenbei als Anfänger einiges gelernt über deine Arbeit, Google timeline und den FAZ-ke.
Was das denn für ein Großkotz und warum sieht der 15 Jahre äter aus als er ist?
Du hattest so schön auf ganzer Linie recht. Aber dann kommst am Ende und bringst einen doofen “eche Männer” Spruch, obwohl du ja wohl selber ganz genau wissen solltest, dass Google Suchen nicht reproduzierbar sind. .ch hat schon andere Ergebnisse als .de und .de wirft bei jedem mal was anderes aus wenn ihm danach ist. Google gibt selber zu lokale Faktoren wie Suchhistorie des Nutzer, IP (Geoip), etc. mit einzubeziehen. Und die Schätzzahl ist vermutlich einfach größer geworden, weil Google “Die Welt ist eine Google” nach wiederholtem Googlen danach mal komplett gesucht hat (statt nur die ersten 500 Treffer aus nem Suchcache anzuzeigen, die Zahl ändert sich teilweise auch schon, wenn man mal auf Seite 50 Klickt und google diese erst mal suche muss).
Also, wir in der Schweiz, wir haben auch so Blogs, wo wir was reintüteln tun. Und drum haben wir auch Blogger und Journis auch, die aus Zeitungen raustüteln, worauf die Blogger dann ihre Kritik in ihren Blogs wieder reintüteln. Und so weiter. Sprich: Man hat sich furchtbar lieb. Aber wir können das in aller Regel nicht so saftig deutsch formulieren, oder?
Peter hat mich mit seinem Kommentar am 12.08. um 18:14 gerettet. Er bringt es auf den Punkt. Und hat es mir erlaubt, wenigstens den Rest der Kommentitis weg zu lassen. Was für ein Blasgebälge an heisser Luft… Was sich fetzt, das liebt sich hoffentlich wenigstens selbst…
Ach, billige Wortwitze! Meinen nächsten Artikel über die niedersächsische Staatskanzlei überschreibe ich mit “Neues aus der Wulffsschanze”. Bekomme ich dann den Literaturnobelpreis?
Noch mal für alle: Es geht hier nicht darum, wer diesen Satz erfunden hat! Es geht darum, das sich ein “seriöser Journalist” völlig im Tonfall vergreift und dabei ziemlich blöd aussieht. Sowas darf, nein sollte man unbedingt veröffentlichen, denn diese seriösen Journalisten sind es, die sich in diesem Land als Meinungsmacher verstehen.
Davon abgesehen scheinen mir die meisten der Kommentatoren hier Peter Glasers Ironie in dem Posting komplett zu überlesen (Stichwort “echte Männer”). Die meisten Leute hätten auf so ein Angepisse deutlich weniger sachlich reagiert als Glaser.
Unterhaltsame Story. Lustig, wie so ein Tropfen Wasser auf einmal
ganze Mühlen in Bewegung setzen kann!
Schon das Wort “seriös” ist ein Witz…
Also, allem Anschein nach hat sich jetzt auch eine Antwort auf die durch den SPIEGEL so plump abgeschriebene Titel-Frage “Macht das Internet doof?” gefunden.
Yepp, zumindest in Stuttgart.
Nee nee Herr Glaser,
erst dem anderen mangelnde Recherechefähigkeit vorwerfen, und dann kommt raus, dass Sie sich wohl seit Jahren mit falschem Erfindertum brüsten, ja sogar unverfroren die Namensnennung fordern. Und dann, als Treppenwitz, sind Sie sogar selbst zu doof, den echten “Urheber” des Sprüchleins zu googeln, Herr “Internetexperte”. Bewerben Sie sich doch mal um die Nachfolge von Peter Huth, der ist auch son Dampfplauderer, lach.
Ha! Grandios. Ja, fast so grandios wie manch ein Kommentar hier. Ich bin quietschvergnügt.
@Miscal
Das sehe ich nicht so. Scharf geschossen hat Herr Dettweiler zuerst, durch seinen Anruf in der Redaktion, der hier komischerweise nie kommentiert wird. Wenn man dann noch eine derartige Mail an einen Blogger schreibt, darf man sich nicht wundern, wenn diese genau dort landet. Nichts anderes würde ich von einem Blogger erwarten. Dieses Verhalten war für Dettweiler absehbar, er hat es also billigend in Kauf genommen. Nicht gerechnet hat er wohl nur mit dem Googleeffekt.
Wer anderen eine Grube gräbt …
Wenn man sich mit einem Angriff selbst trifft, trifft man halt immer den Richtigen. Hätte er die Mail ignoriert oder sachlich beantwortet, nichts von dem was wir hier beobachten wäre geschehen …
Willkommen im Kindergarten.
“Deine Mutter”
“Nee, Deine Mutter”
“Ey, Mutter Deiner Mutter”
usw.
Ich bin via Spreeblick hier hineingestolpert und finde spontan beide Teilnehmer unsympathisch. Marco wegen seiner Frisur und dem entsprechenden Auftreten. Peter wegen seinem viel zu naiv vorgetragenen Weltherrschaftsanspruch, den er mittels technischer Unbedarftheit (Google-Zahlen, Vergleichbarkeit…) komplett in den Sand setzt.
Apropos Sand. Sturm im Sandkasten.
Ich weiß schon warum ich keine toten Bäume mehr lese…
@Peter
Hier zum üben, so geht das:
http://subt1.net/2008/08/10/paris_for_president/
Warum eignetlich das Format “Blog” bemühen und nicht das der “Glosse” , wenn keinerlei Kommentar gekontert wird :
Dial “D” for “Dialogue” ? -
Oder gilt’s , kecke Köder zu legen ,
um die kommentarlustige Klientel aus ihren Kavernen zu kitzeln ?!
Zwei Krähen hacken sich die Augen aus.
Der “technische Philosoph” vs. “Weltgoogle”
Wow.
Gaanz toll.
Applaus bei 30 bpm
Hallo Ihr Schreiber.
Was haben denn ONLINE-Schreiber überhaupt mit Journalismus zu tun.
Fehlt nur noch, das diese Radio-Fuzzis und Television-Mitarbeiter für sich behaupten Journalisten zu sein.
Süüüüüüüüüß
die Arroganz dieses FAZ-Mitarbeiters ist die Arroganz der FAZ!
Diese scheut sich nicht, private Betreiber von kleinen weblogs mit 4-stelligen Summen abzumahnen und diese Beträge dann auch über eine internationale Anwaltskanzlei eintreibt, sodaß der weblog-Betreiber finanziell völlig ruiniert wird, nur, weil er, trotz markantem Copyright-Hinweis auf die FAZ, die FAZ nicht gefragt hat, ob er einen bei ihr veröffentlichten Artikel zitieren darf!
Diese “Zeitung” hätte für diesen Vorgang von mir eine Abmahnung bekommen - und keinen freundlichen blog-Beitrag!
… so gut, wie dieser Beitrag auch ist ….
das is besser als talkshowfremdschæmen hier.
Glaser soll mal was antworten sonst schalte ich um
Lieber Peter Glaser,
entdeckte gerade im Perlentaucher einen Hinweis auf Ihren Konflikt mit Herrn Dingsbumsweiler. Ihre Rechtfertigungen so einem aufgeblasenen Zwerg gegenüber sind überflüssig. Ich habe leider viel zu wenig von Ihnen gelesen, weiß aber, dass Sie seit Jahren kritisch das Netz begleiten und uns quasi an die Hand nehmen, wenn es auf die Datenautobahn geht. Sie sind eine verlässliche Instanz auf Ihrem Fachgebiet. Herr - wie hieß er doch gleich?! - hingegen kann allenfalls noch als Beweis dafür durchgehen, dass die FAZ zunehmend Kretins beschäftigt. Was soll der arme Kerl denn schreiben, wenn ihm selbst keine originelle Formulierung einfällt? Er muss eben blaupausen.
Herzlichst und in Verehrung
Ihr Olaf Leitner (ein Kollege)
@hans v.: weil sich hier zwei Journalisten gegenseitig an die Gugel gehen.
Etwas Vorsicht mit der Google Archive search.
Meines Wissens gibt es noch keine (deutsche) lokalisierte Version, zudem es sich dabei um einen gesonderten US-Index handeln soll.
Einträge in der Archive Search können also auch versehentlich oder fälschlich dorthin gelangen…
bzw. es kann durchaus sein, dass es frühere Publikationen gibt, die NICHT in der archive search enthalten sind…
Ich würde also kein Gerichtsverfahren darauf basieren…
wow, schon erstaunlich, wieviel verständnis dieser arroganten und zugleich tiefst peinlichen ( sich als “seriösen journalisten” bezeichenen, dann aber nicht mal 10 sek. gegooglet, wer glaser ist) dettweiler-attacke entgegenschlägt. z. T. sind auch die wortwahl und argumentation von einigen, die sich bei ihrer dettweiler-verteidigung primär durch selbstherrlichkeit und das bewusstsein, dem anderen turmhoch überlegen zu sein, sowie ihrem festen glauben, dass der printjournalist papierfest über dem gemeinen blogger steht,auszeichnen, recht aufschlussreich.
da hat doch die FAZ ihre praktikanten nicht etwa zum dauerbloggen marke “ehrrettung” abkommandiert, um so ihre blogkenntnisse etwas zu erweitern. ein schelm, wer dabei böses denkt.
übrigens: das mit den “echten männern” kann ebensogut als ironie verstanden werden, von daher wäre etwas vorsicht mit kritik bei alleinberufung auf diese deutung angebracht, wenn man nicht in die dettweiler- falle tappen und diesem überlegenen bessermenschen auf seinem weg in die absolute “unfehlbarkeit- durch-berufung-zum-FAZ-Journalisten” folgen möchte.
Graswurzel-Journalismus par excellence.
Ich kann verstehen, wenn sich seriöse Journalisten (diese Kombination von Adjektiv und Substantiv ist mir jetzt spontan eingefallen, wirklich) von Bloggern abgrenzen.
Dieses Thema ist so trivial, dass mir selbst die Seiten meines Tagebuches für derartige Ergüsse zu schade wären. In Blogs finden sie jedoch immer ihren Platz.
Wenn es Ihnen, Herr Glaser, wirklich um die Problematik gegangen wäre, dass Blogger von weiten Teilen der klassischen Printjournalisten nicht anerkannt werden, hätte der Sachverhalt dargestellt werden können, ohne Herrn D. an den Pranger zu stellen.
Die Auseinandersetzung um den eigentlichen “Createur de Googlemobil” könnten Sie dann hier führen.
Zumindest müsste Herr D. seinen Namen nicht in diesem Zusammenhang lesen. Klammheimlich gönne ich ihm diese Publicity angesichts seiner Borniertheit. Aber das Veröffentlicher einer Mail bleibt unprofessionell - auch für einen Blogger.
Ein anderer Glaser, eigentlich Glasl, hat ein schönes Konfliktmodell entwickelt. Vielleicht schauen sie es sich einmal kurz an, halten inne, atmen tief durch und bringen dieses Thema zu einem (hoffentlich angemessenen) Ende.
Oh Mann-oh!
Das ist der große Hirnriss!
Journalisten haben ein ausgeprägtes Kurzzeitgedächtnis (alles andere ist Recherche). Ich glaube der FAZ-Kollege hat mit großem Interesse die 3.sat-Reportage über Google Ende März angeschaut, die unter dem Titel “Die Welt ist eine Google!” ausgestrahlt wurde.
24 Stunden im 21. Jahrhundert sind sehr lang und zum ruinieren (s)eines Rufs braucht man meist nur eine Bruchteil davon.
Oh je, zwei nicht uneitle Internet-”Experten” krachen aufeinander.
Meine Herren, die Welt im Allgemeinen und auch das Internet im Speziellen bestehen nicht nur WWWeb.
Was aber das Internet angeht: Da gibt es z.B. auch das Usenet. Da haben schon die Menschen elektronisch kommuniziert, als Marco Dettweiler kaum schreiben konnte (da war Marco D. nämlich sehr wahrscheinlich in der 3. Klasse seiner Grundschule).
Das sollte ein “alter Hase” und CCC-Ehrenmitleid wie Peter G. jedoch eigentlich wissen. Und auch, dass Google eine Usenetsuche anbietet (Herr G.: dieser Google-Menüpunkt, der, den Sie nie benutzen, “Groups” - direkt neben den von ihnen geliebten “News” -, ja, der ist das). Und wenn man dort sucht, dann kommt man auf einen Beitrag von einer “Heike Lauf” in der Gruppe de.rec.fahrrad (rec für recreation, nicht für record) vom 6. Dezember 2004, 17:03 mit eben jenem Satz. Soviel also mal nach oberflächlichster Internet-Recherche zum Thema, dass dieser Satz am “13. April 2005″ das Licht der Welt erblickte.
Mir scheint eher, es geht hier um Gebiete, an die normalerweise kein Sonnenstrahl fällt …
Die Welt ist eine Lycos, um die sich ein Fireball dreht. Und Herr Glaser und Herr Dettweiler sind beides Söhne ihrer Mütter.
hallo herr glaser,
lustig, lustig. allerdings muss ich einwände erheben. da ich die stuttgarter zeitung sowenig lese wie ihr blog, also keine kenntnis von ihrer schöpfung hatte, erhebe ich anspruch auf die co-urheberschaft von “die welt ist eine google”. ich habe hier in der mitteldeutschen zeitung bereits im januar 2006 eine ganze seite unter diesem 60-punkt-titel veröffentlicht, eine seite zudem, die vorher drei monate halbfertig im hafen lag - inklusive überschrift. da die verwendung im buch erst im september 2006 erfolgte, also ein jahr danach, bitte ich als urheber der ersten überschriftlichen erwähnung der zeile künftig um nennung als mitautor.
danke und viele grüße aus halle
steffen k.
Kugel?
Google?
Die Welt war doch schon immer eine Scheibe,
jedenfalls bringt das 80mal mehr Google-Treffer als “Kugel”,
je nach Datencenter.
Hallo!
Eigentor erster Güte! Da hat doch jemand tatsächlich schon 2004 einen Satz verwendet, den es ja eigentlich erst seit 2005 gibt!? Setzen, sechs.
Ungefragt einen privaten E-Brief zu veröfentlichen ist dreist und unverschämt. Setzen, sechs.
Den Vorwurf des Plagiats in den Raum zu stellen, obwohl das in dieser Form gar nicht stimmt, ist fremdschämlich arrogant. Setzen, sechs.
Die Wortwahl des Herrn Dettweiler trieft vor Arroganz. Setzen, sechs.
******
So, ich geh’ jetzt aufs Klo, mich wirklich wichtigen Themen zuwenden.
Können die Kommentatoren bitte aufhören, diesen beidseitigen Unsinn zu kommentieren?
Ich komme mit dem Lesen garnicht nach.
Danke.
Ach ja, made ist jünger als meine Kinder und sieht tatsächlich aus wie mein älterer Bruder.
Grad sehr bleibt als Suchstring bei Kugel: marco dettweiler lebenslauf
Himmel, A und Z, ich meinte natürlich “beliebt”!
@ Oldman
Das wird aber auch Zeit. Schon wieder verpennt?
@ Oldman
Zeig doch mal deinen Bauch, dann wissen alle, was eine Gugel ist.
Die ganze nichtige Situation kommt mir vor wie ein Streit zwischen zwei kleinen Jungs.
“Du machst mir alles nach! Ich hab das zuerst erfunden.”
“Gaaar nich’.”
“Wohl!”
“Selber.”
Typisch deutsch.
Dettweiler unverschämt. Glaser Mimose.
(Inquisitor:)Hat Marco Dettweiler das Gewicht einer kalten Ente?
(Chor:) JAAAAAA!
(Inquisitor:) Nun, gut. Damit ist es offiziell. Er ist seriös.
- Montypythonregierung.
Schön und gut so weit, werter Herr Glaser,
aber mussten Sie - wie zweifelsfrei auf dem
Reaktionsschnappschusseines des offensichtlich
miesepetrigen Herrn Dettweilers zu erkennen
ist - Herrn Dettweiler deshalb gleich den
Kamm stiebitzen?
Oder waren Sie das gar nicht?
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
“Reaktionsschnappschusseines” liest sich so noch besser:
Reaktionsschnappschuss
Sackzement!
Ihr Erdge Schoss
Vielleicht sollte “made” denken bevor er etwas schreibt?
vierzig trackbacks + hundertvierzehn kommentare :
es Phelpst derzeit heftig -
sehr köstlich. “Marco Dettweiler, “seriöser Journalist”" liefert fast 11000 treffer. da wird ” die welt ist eine google” bald überflüssig
dampfplauderer (sorry - “seriöse journalisten”) unter sich …
was für ein kindergarten …
Ist das ein Schw…vergleich?
Das kleine Wortspiel mit “Google” und Welt” hab ich schon zigmal gelesen. Wer sich aber die Mühe macht, Redaktionen anzumailen, anzurufen und sich auch noch in seinem kleinen digitalen Tagebuch darüber aufzuregen, dass ein böser Vertreter (”Herrenreiter”, jawoll!) der blöden MSM angeblich abgeschrieben hat, möchte doch wohl eher einen Minderwertigkeitskomplex aufarbeiten.
Schön mal zufällig auf sowas Erheiterndes gestoßen zu sein…sehr schön gesachrieben…

Viel Erfolg und Spaß weiterhin!
Dass dieser selbsternannte “seriöse Journalist” sich durch seinen Hochmut nur lächerlich macht, scheint er nicht einmal zu merken.
Ich persönlich habe für diesen Menschenschlag Marke Dettweiler (sie halten sich tatsächlich für das Maß aller Dinge) nur Verachtung und ggf. ein müdes Lächeln übrig…
ROFL, nun gibt es sogar eine Watsche der TAZ für den Onkel Dittmeier ähh, Dettweiler http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/automatisch-abgekupfert/
Wenn sich jeder nach seinen kräften blamiert, sollte Dettweiler vielleicht mal Gewichtheben praktizieren.
Tja, was man sich als Qualitätsjournalist so alles bieten lassen muss. Und das seit geraumer Zeit. Zitat aus der “Neuen Freien Presse” vom 25. Juni 1916:
“In einer solchen Zeit, die namentlich der Presse die härtesten Pflichten auferlegt und den Dienst für das Publikum und die Erhaltung der Angehörigen des Blattes so schwierig macht, haben Büberein in der Publizistik nicht aufgehört und werden von Leuten unterstützt, die durch Teilnahme oder Ermunterung beweisen, daß sie gar keinen Zusammenhang mit den Stimmungen des Volkes haben und daß ihnen jeder Ernst fehlt.”
zitiert nach Arthur Schütz: Der Grunebhund (hg. Walter Hömberg), 1996, S. 53
STOP! HALBZEIT!
Der Preis für den schönsten Zwischenruf geht an:
@ Dr. Euterschwenk
“die Welt ist keine Kugel und somit auch keine “Google”.”
Wird dieser Thread womöglich in die Geschichte eingehen?
ach leute, was ne kinderkacke. herr glaser ist wohl etwas zu unterbeschäftigt, so etwas nicht nur anzuprangern (”ohgott, ich könnte doch zu unwichtig sein!”), sondern sich in dieser ausufernden länge auch noch damit (selbst) zu beschäftigen.
Ich weiß gar nicht, warum hier alle auf Peter Glaser rumhacken!
Das sind doch dieselben Leute, die behaupten, Al Gore hätte das Internet nicht erfunden.
Ich sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war alles eitel und Haschen nach Wind.
Irgendwie hat das Ganze was von Realsatire:
Ein Verhalten wie von Glaser, jemanden anzumailen und Ideenurheberschaft zu reklamieren für einen eher trivialen Satz ist im Grunde Kinderkram - damit kaum einer Reaktion wert.
Jedoch die Reaktion eines sich für seriös haltenden Journalisten Dettweiler: nämlich das Drohen mit dem Vorgesetzten und gleichzeitige Ausweinen bei letzteren per Mail, die anscheinend fehlende Recherche zum Namen dessen, der Worturheberschaft reklamiert - das ist dünkelhafte Blasiertheit eines “Elitemitglieds” gegenüber dem vermeintlich “dummen Amateur”, der sich ungefragt zu Wort meldet.
Beides ist peinlich.
Doch der Vorfall insgesamt ist symptomatisch für eine Presse, die zwar im Internet mitmischen will, aber aus der Arroganz der eingebildeten öffentlichen Meinungsführerschaft (”man hat das ja gelernt”) einige wichtige Aspekte noch immer nicht erkannt hat:
Kommunikation im Netz keine Einbahnstraße wie bei einer Zeitung, sondern multidirektional. Außerdem will die etablierte Journaille nicht wahrhaben, dass “Amateure” aufgrund ihres Engagements und der zur verfügungs stehenden Recherchemittel in e-Medien oft mindestens ebenso gut schreiben können wie sie selbst, denen ja Agenturen zur Verfügung stehen - und dazu auch noch völlig konträr zum Zeitungsmainstream liegende Tatsachen belegen können!
Und schließlich vergisst man völlig, dass sich das “umstehende Publikum” viel rascher und effektiver zu öffentlicher Kundgebung der eigenen Ansicht bemüßigt fühlt, als wenn es daheim einen Leserbrief zu Papier bringen müsste - den die Redaktion ggfs. auch noch kassiert.
Das ganze Gejaule kennzeichnet m.E. symptomatisch ein mediales Selbstverständnis eines Holzmediums, welches sich auf absteigendem Ast befindet, nämlich die - nur noch eingebildete - Meinungsführerschaft und damit verbundene Arroganz der Papierpresse und ihrer Vertreter gegenüber vermeintlichen Amateuren in der E-Presse, den Bloggern.
Vollends zur Satire wird es dadurch, dass es sich hier bei beiden Kontrahenden um Mitglieder dieser Zeitungselite handelt, die ihre Überheblichkeit und teilweise Inkompetenz im E-Medium öffentlich zur Schau stellen.
Also: Lehnstuhl holen, Chips und Cola, und auf die nächste Folge warten!
Hans.
Nachtrag:
Und übrigens ist die Welt, wie schon die alten Inder wussten, eine Scheibe, die auf dem Rücken von vier Elefanten ruht, welche wiederum auf dem Panzer einer Schildkröte stehen, die im unendlichen Weltmeer schwimmt.
Nur dass diese Scheibe heutzutage anscheinend hochkant steht und eine Auflösung von 1024×1280 Pixel oder so hat. Und die Gugel ist nur ein ganz kleiner Teil davon. Astalavista!
Der obige Artikel wird eingeleitet mit den Worten “Die Nacht von Donnerstag auf Freitag.” Eine Google-Suche ergibt aber, dass dies ein Zitat von “Yvonne’s WebBlock” vom 25. Februar 2008 ist. Ich denke, Yvonne verdient hier Erwähnung in dem Artikel.
PS: Mein Kommentar benutzt die Redewendung “Eine Google-Suche ergibt aber”. Dies ist ein Zitat von Net-Tribune/ AP vom 18. September 2007 mit aktuell genau einem Treffer in Google.
Was geht denn hier ab, alda! Voll krass! Geh isch Busbahnhof.
-mir als legastheniker fällt nur auf
-die einen mit dem helfersyntrom opfer täter
-die es auch schon so erlebt haben
-die psychologen (jede botschaft hat mindestens 50% selbstoffenbarung)
-die claquere
na dann amal weiter so
Nu schaun se mal, Herr Glaser, und seien se dem Herren Dettdingsbums dankbar! Ich kannte se nich, trotz Ingeborg-Bachmann-Preis, und ich bin meistens die Regel und nich die Ausnahme. Jetzt schon ungefähr 87 Artikel bei Telepolis, jetzt kommt sicherlich demnächst der öde Spiegel und will watt über sie schreiben, oder jedenfalls ein der Reportagen (booooring!) bei Ehrensenf (mit den Eye-Candy-Moderatorinnen!).
Also klagen se mal nich
Wenn der Lumma aus dem Urlaub kommt, schreibt er sicher einer nette Mail.
“Die dicke Paula will den Kuchen nicht mit den anderen Kindern teilen!”.
Den Satz “Die Welt ist eine Google” hat keiner von beiden als Erster erfunden! (s.u.)
Die pampige und unsympathische Art des FAZ-Autors ist die eine Sache.
Die andere das kleinliche Herumreiten auf einer belanglosen und naheliegenden Assoziation (Hauptsache “Meins!”), das Veröffentlichen von Privatmails und der albernen Demonstration der eigenen Google-Kompetenz nur um dem anderen eins reinzuwürgen.
“Ich google, also bin ich”?*
Hätte Herr Glaser statt der “Timeline” auch mal eine andere Suchmaschine bemüht, wäre er z. B. auf diesen Bericht über Google vom 07. November 2003(!) gestoßen, in welchem exakt der gleiche Satz verwendet wird:
http://www.mymeinung.com/bericht,119-3.html
oder oben erwähntes Flickr-Post 10 Monate später.
Also schon lange vorher, alles schon mal dagewesen.
Die beiden sollten jetzt den Ball flach halten und einen trinken gehen, bevor es noch peinlicher wird.
—
*(c) by hype2.de
Ich muss schon sagen, starkes Stück! Das Wortspiel liegt so dermaßen offensichtlich auf der Hand - den Spruch hatten wir bei uns (in einer Multimedia-Agentur) schon vor langer Zeit in die Welt gesetzt - wie viele andere auch.
Dieser Post ist IMHO ein Beispiel, warum Blogs irrelevant sind.
Hihihihihignagnagna
Steht doch da oben ” E-Mail (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)”
So ein Lauser, der Glauser…Glaser…veröffentlich der doch glatt die E-Mail eines Qualitätsjournalisten. Dazu sind Blogger schließlich da, “Qualitätsjournalisten” ans bein zu pissen.
@noamik: Das Briefgeheimnis und die angebliche Vertraulichkeit schriftlicher Mitteilungen sind sowieso völliger Unsinn, ein kulturelles Missverständnis, das bekämpft gehört. Wer etwas vertraulich mitteilen will, darf es halt nicht aufschreiben. Dann leeren sich auch sehr schnell von Sesselfurzern besetzte Arbeitsplätze, ob nun ein Dettweiler oder auch der Roth, der das nicht mochte. Der hat ja sich ja auch ernsthaft beklagt, dass man die völlig zu Recht wegen Markenrechts-Amtsanmassung beschlagnahmten Briefe seiner Freundin bei dem TV-Sender in Köln, der ihm wirkungsvoll den Garaus gemacht hat, veröffentlichen wollte, wo die doch ach so intim seien. Schriftliche Mitteilungen können aber von Natur aus niemals intim sein!
Wenn Roths Freundin nicht will, dass ihre Gelüste auf dem Rechtsweg im Fernsehen landen, soll sie halt keine E-Briefe schreiben. Das war schon richtig von den Kölnern, das mal klarzustellen und ein Machtwort zu sprechen. Nur der Staat darf in der BRD nicht fremde Briefe lesen, obwohl ich die DDR immer noch für das bessere System halte und deshalb auch da zu Kompromissen bereit wäre. Ich habe dann ja auch Dinge aus Roths Emails an mich, zu denen ihn sein Chef verdonnert hatte, im Heise-Forum veröffentlicht, das war sehr lustig. Fand jeder gut, natürlich auch sein Chef. Aus dessen mich lobenden Emails habe ich dann aber auch veröffentlicht, ich bin ja nicht parteiisch! Da fand der alte Fatzke das dann gar nicht mehr gut. Hat also nichts kapiert. Na wundert mich auch nicht bei so einem Salonrevoluzzer.
In der Schule hatten wir auch solche elenden Dösbattels, die unserer schicken und reichen Christina-Maus Schmachtbriefe schrieben. Solche Schwallköppe konnte sie aber sowieso nicht ab. Hat dann die Briefe rumgezeigt und immer ganz versehentlich in der Kneipe liegen lassen, wo sie zu fortgeschrittener Stunde zu lustigen Vorträgen Anlass gaben - “Schlamm-Po-Etry” hiess das damals, so wie “Slam-Poetry”, aber viel besser…was haben wir dann über diese dämlichen Briefeschreiber gelacht. Aber gelernt haben sie es nicht, es gab immer neue solcher lustigen Briefe, auch noch auf rosa Papier und mit Herzchen drin - igitt! (Nur einer hat mal ein Foto seines Schniedels mitgeschickt, das hatte zumindest was!)
Web 2.0 ist besser, ist wie Fernsehen, da geht alles öffentlich, da kann man störende Gestalten wie diesen Duttweiler ganz schnell ausmerzen!
Peter Glaser, danke! Haben Sie vom ZDF schon Lizenzen verlangt, für deren Film gleichen Titels, in dem dieser komische SEO rumhüpfte?
Achja, die verklemmten Schweizer scheinen diesen Kommentar an Noamik nicht freizuschalten, deshalb nun hier.
http://medienlese.com/2008/08/12/blogger-aufgepasst-lassen-sie-serioese-journalisten-in-ruhe/
Und seriöse Journalisten? Gibt es doch gar nicht!!! Alles koruppte geschäftemacher.
Man möchte Herrn Dettweiler, dem Stützrad des seriösen Journalismus, tröstend zurufen: Auch eine besonders kluge Henne scheisst mal ins eigene Nest!
Nur daß Hennen sowas nicht aus Arroganz passiert.
Herr Glaser, bloggen Sie bitte ruhig weiter!
ist die von MD nur erwaehnte Mail an die Stuttgarter Zeitung. Versuch der Einschuechterung. Was hat die Stuttgarter Zeitung denn geantwortet? Man wird an Schirrmacher erinnert. “Ihr Problem ist, dass Sie luegen”. Die Herausgeber der FAZ sollten sich fuer diesen Teil des MD-Briefes entschuldigen. Denn er wirft ein schlechtes Licht auf die FAZ. Wo die sich doch gerade in Liebesdingen mit Ingeborg beschaeftigt haben. Bachmann, Celan, Frisch.
Ich habe bei der Lipper Kreiszeitung reklamiert, dass dort ein Satz steht, den ich in der 8. Klasse im Aufsatz “mein schönstes Ferienerlebnis” verwendet habe. Der Satz lautete: das Auto ging kaputt.
Ich finde das unerhört, dass so mit dem geistigen Eigentum anderer umgegangen wird. Deshalb kann ich Peter Glaser wirklich verstehen, dass er sich so aufregt.
Aber eines muß man, neben beidseitiger Wichtigtuerei und Unfähigkeit, im Internet zu recherchieren, mal deutlich sagen:
1. Wenn sich ein “seriöser Journalist” wie Marco D. äußert auf so widerwärtige Art und Weise äußert, dann möchte ich nicht die Typen von z.B. der Bild-Zeitung erleben!
2. Peter G. bekommt hier ja zurecht sein Fett ab. Aber er läßt die, für ihn nicht gerade vorteilhaften, Kommentare in seinem Blog stehen. Das nenne ich mal zumindest einen “seriösen Blogger”!
3. Diesen Disput könnte man fürs Sommerloch und schlechtes Wetter gar nicht glaubwürdig erfinden, so gut ist er … :-)))
Peter Glaser, Sie sind peinlich. Wie arrogant und selbstverliebt muss man sein, um sich für den Urheber eines solch banalen Satzes zu halten. Die Forderung nach Quellenangabe ist entweder naiv oder schlicht unverschämt. Die Reaktion des Journalisten mehr als verständlich… Dass sie den Schriftverkehr mit Namensnennung abdrucken die unterste Schublade.
Kompliment SEO in Reinform.
Ist eigentlich den hier beteiligten bewusst wieviel Wind Sie tatsächlich damit erzeugen konnten?
Tja schöne neue Medienwelt evtl. sollten, da einige seriöse Journalisten öfter die Brille der Arroganz abnehmen…
So long…ich hoffe für beide auf etwas mehr Anstand in Zukunft - vielleicht hilft’s ja was.
Den Disput selbst möchte ich nicht kommentieren - der spricht für sich selbst (wobei Mut dazu gehört, diese blamable Geschichte auch noch selbst öffentlich zu machen, Herr Glaser).
Aber private Emails zu veröffentlichen ist das Letzte und zeugt von fehlender Medienkompetenz. Pfui.
Eine herrliche Realsatire. Besonders wenn man den Blog hier zwischen den Zeilen liest und nicht nur das Mein-Dein-Problem seziert.
“…da möchte ich nicht die Bild-Journalisten erleben…”
Doch! Bei diesen oftmals seriöseren Journalisten verhält es sich so, wie im ewigen McDonalds-Sterne Restaurant-Disput: mach ein Wirtschafts-Kontroll-Dienstler macht lieber einen weiten Bogen um die augenscheinlichen Nobelrestaurants - wohlwissend den Zuständen in der Küche.
Genauso verhält es sich hinter den Kulissen sogenannter Qualitäts-Gazetten: oftmals hämmern Praktikanten die Seiten zusammen. Seriöse Journalisten sind eher in der Unterzahl (Kostenfrage & das
Übrigbleiben minderbepimmelter Personen nach Machtkämpfen in
wichtigen Positionen).
Eine Bild leistet sich dagegen mehr Fachpersonal, das sein Handwerkszeug anwendet. Zwar in einer anderen Zielgruppe, aber auch wohlwissend der Folgen: bei der Bild flattert sofort ein teures Anwaltsschreiben auf den Tisch, wenn eine Recherche versagt hat. Eine Praktikantenzeitung kann sich dagegen mehr erlauben…
Seriöse Journalisten sins gerade bei den altangesehenen Blättern eine aussterbende Spezies.
Ich weiss immernoch nicht, was besser war, der Artikel oer die Kommentare? Auf jeden Fall vielen Dank für die Amüsanten Minuten
Aus dem alten Netz von Felix von Leitner, damit es nicht in Vergessenheit gerät. (Ich weiss nicht warum gegen diese Regel immer wieder von Kennern des Internets verstossen wird.)
http://www.fefe.de/ccc/#email
Nicht aus privater Email zitieren! … Wenn es einen Sofort-Plonk-Grund bei mir gibt, dann ist es das Zitieren aus privater Email. Das ist das Usenet-Äquivalent zum Kannibalismus, denn man zieht sofort den Haß der gesamten Netzgemeinde auf sich. Das ist schlimmer als Spammen, das ist mit Kinderpornos vergleichbar, weil es eine grobe Verletzung der Privatphäre und der Netikette ist. Wenn ich dich in so einem Fall nicht plonken sollte, dann deshalb, weil ich dich lieber die nächsten Jahre mit einem heiligen Krieg verfolgen will. Ich hoffe, ich habe mich hier klar ausgedrückt: NICHT AUS PRIVATER EMAIL ZITIEREN!
Das ganze gibts bestimmt noch ordentlicher formuliert in den Regeln zum menschlicherem Umgang im Netz. Googelt doch selber!
Kann bitte endlich jemand mal irgendwas oder irgendwen mit Hitler vergleichen, damit die Diskussion nach Godwin’s Law beendet ist?
Quirks Ausnahme: Ein absichtliches Herbeirufen von Godwin’s Law ist vergeblich bzw. ungültig
Zitat: http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz
@Adenoyd Hynkel
Ihr Name erinnert frappierend an den Namen des Diktators, der die deutschen in den Untergang führte! Ich würde fast so weit gehen hier einen Vergleich vorzunehmen. Die Initialen sind in jedem Fall identisch!
Ach, Sie sind der große Diktator (Charles Chaplin), der mit der Weltgoogle tanzt. Jetzt ist mir erst eingefallen, dass ich Ihren Namen schon mal irgendwo gehört habe. Nichts für ungut. Wie ist der Stand der Dinge in Tomanien?
Meine Güte, kommt mir als Fallbeispiel vor für die Theorie, dass Genie nahe an Wahnsinn grenzt! Und das Ergenis der ganzen Diskussion? An der Grossen Mauer ist grad ne Schaufel umgefallen, also kulturhistorisch ein ebenso relevanter Vorgang!
Was wird hier denn für eine Diskussion geführt? Sonst keine Probleme?
Leser. Nicht-Journalist.
Ich dachte die Erde sei ein abgeflachter Rotationselyptoeder … - äh - …yptoid.
Aber man will mir ja auch erzählen das Pekinger Schwimmstadion sei ein Würfel. Oh jeh - noch nie einen Würfel gesehen, oder? Alle plappern es nach.
Mit dem Ball, der mit vollem Umfang die Linie überschreiten muß, fing alles an. U=2*Pi*r. Seitdem geht es geometrisch bergab mit Deutschland.
Na wer solche Kollegen hat, braucht keine stalkenden, sich beim Chef und im Forum aufmandelnden Leser wie “Stinktier” alias “Sophosaurus” mehr, die Adolf Hitler und die DDR gleichzeitig gut finden, ohne sich was dabei zu denken und mal so eben den eigenen Job wollen, obwohl sie von dem überhaupt keine Ahnung haben…aber wen wundert es, wenn die normalen Leser sowas sehen, denken sie “dumm daherschwätzen ist eine Voraussetzung, um als Journalist zu arbeiten”.
Ich glaube, da haben gerade gleich zwei ihre Karriere überschaubarer gemacht. Oder ist das die neue Anweisung der Verleger, das Sommerloch zu stopfen?
PS: Wehe, jemand schreibt in 5 Jahren ein Wort, das in diesem Kommentar vorkommt, in einem Artikel, ohne mich als Urheber zu benennen… ;o)
Ich vermisse bei sämtlichen Postings und dem Eingangartikel die folgende Quellenangabe:
“[Quelle: Duden - Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache]”
CU m.o.m.n.
[Quelle für alle deutschen Wörter in diesem Beitrag: Duden - Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache]
Es geht auch aus meiner Sicht nicht darum, ob der Satz nun wirklich wirklich 100%tig von Peter Glaser stammt… sondern um die niveaulose, inkompetente, dumme Antwort der Herrn Dettweiler.
Herr Glaser: keep up bloggin’
1. Die Forderung von Herrn Glaser ist lächerlich!
Die “frisch” gewonnene Erkenntnis, dass er nicht der “Zitat”-Urheber ist, sollte ihn die nächsten fünf Jahre zum journalistischen Schweigen bringen: Sie sind raus, Sie Vergabloggierer!
2. Auszüge aus der Mail des FAZ-Redakteurs zu veröffentlichen, ist ein absolutes Nogo!
Herr Glaser, Sie erhalten von mir den Award als peinlichste Nachtgestalt des Jahres - und geben Sie doch bitte im Gegenzug den Bachmann-Preis zurück! Sie schaden diesem durch Ihr inkompetentes Verhalten.
Grüützii + immer schön sauber und locker bleiben,
Hardy Hard
ROFL Zum googlen. Hahahahaha. Lol. Ein Haufen kleiner Kinder, denen jemand das Spielen im Sandkasten vermiest hat. Du hast mein Schäufelchen zerbrochen, du Blödmann. *lol* Herrlich.
Die Welt is eine Google! muahahaha
und nochmal: Die Welt ist eine Google.
Leute, wenn das hier Wellen schlägt und die ganze Scheiße ans Tageslicht kommt, dann seid ihr die Deppen der Nation.
Wenn einem sonst nichts Schreibenswertes einfällt, kann man natürlich auch eine unfreundliche E-Mail thematisieren. Geradezu lächerlich jedoch ist, Urheberrechte an einem zweitklassigen Wortspiel einzufordern, das jederzeit jedem einfallen könnte.
Besonders pikant ist es jedoch, wenn es nachweislich anderen schon vorher einfiel (http://www.flickr.com/photos/lumma/622506), besonders wenn der Autor — Herr Glaser — öffentlich mit seinen Fähigkeiten prahlt, eine Suchmaschine besser bedienen zu können als sein Kontrahent.
Was ist das Fazit der Geschichte? Einer Journalist outet sich als Choleriker, ein Blogger als Mimose, der unerlaubt fremde E-Mail veröffentlicht — Nichts, was die Welt auch nur ansatzweise bewegt. Tatsächlich übrig bleibt lediglich ein E-Mail-Wechsel, der wohl besser nicht veröffentlicht worden wäre, da peinlich für beide.
Die Erde ist eine Scheibe. Basta.
Ein Tipp an die beiden Korrespondenzler der journalistischen Gilde:
Mehr als 50 Prozent der Glaubwürdigkeit gedruckter Wahrheiten ergeben sich erfahrungsgemäß allein aus korrekter Rechtschreibung.
(Das dürfen Sie übrigens gern zitieren.)
Die Welt ißt meine Vorstellung. Basta.
“Mehr als 50 Prozent der Glaubwürdigkeit gedruckter Wahrheiten ergeben sich erfahrungsgemäß allein aus korrekter Rechtschreibung.”
(zitiert nach thm)
wow! toller eintrag. danke.
jaja… die huch!professionellen schurnalisten… zum glück gibts ausnahmen. wie etwa andré marty, der nahost-korrespondent des schweizer fernsehens: http://www.youtube.com/watch?v=-izR1UFv6PA
heute in der NZZ: der journalismus prof: horst pöttker
http://blog.rebell.tv/p9004.html
und zum schluss: die welt ist ein gespräch
“minderbepimmelt” gefällt mir am besten um diesen ganzen vorgang auf den punkt zu bringen…
Aus dem Google-Kugel-FAZ-Artikel:
“(..) Dass nur die Statistik von Namen ganz bekannter Persönlichkeiten erhoben wird, zeigt sich, wenn man seinen eigenen Namen eingibt. Auch wenn man beim gewöhnlichen Google oder Google News gefunden wird, ist das Interesse selbst in Deutschland doch zu gering für die Statistik, sodass man überhaupt nicht erscheint. Überschreitet also ein Suchbegriff einen Schwellenwert nicht, so wird er von Google Insights for Search nicht erfasst.”
Jetzt ist er drin:
http://www.google.com/insights/search/#cat=&q=Marco%20Dettweiler%2C&geo=&date=&clp=&cmpt=q
“Ich google mich vor lachen!” - Anyone
Trotzdem schön.
Lieber Herr Glaser, wenn man mit Worten spielt, verbrennt man sich den Mund. Lassen Sie sich das eine Leere sein! Der Herr Dettweiler ist offensichtlich ein eingebildeter Mensch. Wer sich selbst für etwas Besseres hält, weil er in einem Holzmedium veröffentlicht, und Anderen, die seiner Zunft vermeintlich nicht angehören, deshalb jeglichen Respekt verweigert, dem sollte man keinen Brief schreiben, auch keinen “freundlichen”. Generell gilt, wenn Unerfreuliches in der Mailbox landet: einen Tag liegen lassen, bis das Adrenalin aus dem Blutkreislauf raus ist. Dann nochmal nachdenken. Den Sachverhalt lieber mal in einen Nebensatz einbauen, etwa: “…mein gern zitiertes Bonmot von der Googlegestalt der Erde (siehe Dettweiler)…” Das müsste genügen. Sonst besteht die Gefahr der Überbewertung - sowohl des Sachverhalts, als auch der Person des Eingebildeten (Dettweiler). (Dieser Hinweis erfolgt honorarfrei und ist vom Autor als CC “Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen” ausgewiesen.)
Liebe Poster,
offenbar hat noch niemand bemerkt, dass die Frage, wer zuerst “Die Welt ist eine Google” gesagt hat, hier nur mit Hilfe von Google beantwortet wurde. Nun wäre es auch möglich, dass dies schon einmal jemand (im Netz, irgendwo) gesagt hat, ohne dass Google das findet. Es wäre sogar möglich (wenn auch unwahrscheinlich), dass dies schon einmal jemand offline-only gesagt/geschrieben hat.
Das heißt: Alle Diskussionen hier führen ins Leere, haben einen blinden Fleck, weil sie unberücksichtigt lassen, dass sie selbst nicht über den Google-Horizont hinausblicken (können/wollen). (Ich gestehe, nicht überprüft zu haben, ob auch der Flickr-Fototitel mit Google gefunden werden kann.)
Diskussionen wie jene, vom wem eine Wendung oder ein Wortspiel - ob nun besonders originell oder nicht, besonders gut gereimt oder nicht - ursprünglich stammt, sind erst seit dem Netzzeitalter bzw. genauer seit der Verfügbarkeit großer Suchmaschinen möglich geworden. Hätte ich vor dem Internet-Zeitalter irgend einen “Reim” für mich reklamiert, hätte immer jemand kommen können und sagen, er hätte das schon vor mir gesagt. Und ich hätte dann (glaubhafter als heute)argumentieren können, diese seine/ihre Äußerung nicht gekannt zu haben.
Im Übrigen möchte ich schon bemerken, dass die ganze Debatte überhaupt nichts mit Plagiaten oder geistigem Eigentum zu tun hat.
LG
sw
Achnee, bitte jetzt auf diesem Jahrmarkt der Peinlichkeiten nicht auch noch Stefan Weber: Manischer Plagiatejäger, Googlehasser, Redakteure-beim-Chef-Schlechtmacher und Forenaccounts-bei-Heise-sperren-Lasser, der aber selbst dort unbehelligt unter falschen Daten wider den Forenbestimmungen postet.
Ja, ich bin der, dessen Account nach weit über 1000 Postings in vielen Jahren und ohne Probleme nur Ihretwegen gesperrt wurde, ohne dass man mir dafür je eine offizielle Begründung gab.
Die fand dann ein Kollege: “Sponsoring by Microsoft” finanziert Ihre Googlehassertexte. Schämen Sie sich denn gar nicht?
http://www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/15358/
Anscheinend sind Sie zwar inzwischen vernünftig geworden. Trotzdem sind Sie mir 3x suspekter als Glaser und Dettweiler zusammen. Die beiden sind etwas deppert, aber zumindest ehrlich.
Zur Sache:
- Wieso sollte der Satz nicht zuerst offline geschrieben worden sein? Ist online denn soooo wichtig?
- Haben Sie für Ihre Googlehassertexte nicht ebenfalls hauptsächlich mit Google (oder maximal noch einer anderen Suchmaschine) recherchiert?
- Immerhin geben Sie nun endlich mal zu, dass Plagiate mit Google leichter aufzudecken sind als früher und somit Google im Endeffekt unentdeckte Plagiate nicht fördert, sondern reduziert.
- Geistiges Eigentum: Na dazu muss gar nicht Herr Glaser den Satz zuerst geäußert haben. Er muss ihn nur als Marke anmelden. So wie Mc Donalds “Ich liebe es!”. Schon könnte er jeden verklagen.
Ob der Satz eine eigenständige sprachliche Leistung darstellt, ist eine andere Frage. Mit dem Urheberrecht ist er sicher nicht einzufangen.
“Wasser ist nass” (R)
Lieber Stefan,
es geht ja hier gar nicht um die Frage, wer zuerst “Die Welt ist eine Google” gesagt hat. Es geht für mich (unter anderem) darum, dass _nicht_ Herr Glaser diesen Satz als Erster verwendet hat. Und das lässt sich mit einer Google-Suche sehr wohl zeigen. Herr Glaser mag es als “lustige Idee” ansehen, “die Anzahl der Treffer einer Google-Anfrage schon für eine Recherche oder ein Argument zu halten”; eine Recherche sollte sicher mehr umfassen, ein Argument können die Ergebnisse aber durchaus liefern.
Herr Glaser beansprucht, als Urheber dieser Formulierung anständig zitiert zu werden. Das ist erstens nicht gerechtfertigt, weil er nicht der Urheber ist, und zweitens in meinen Augen ohnehin ziemlich albern. “Es ist meine Aufgabe als Autor, solche Sätze zu erdenken” - peinlich nur, dass er ihn nicht erdacht hat. Vor allem hat er selbst offenbar nie geprüft, ob der Satz bereits von anderen verwendet wurde, und sich der gleichen Nachlässigkeit schuldig gemacht, die er Herrn Dettweiler ankreidet.
Wie aber schon andere festgestellt haben geht es hier eigentlich um etwas ganz anderes, nämlich den Streit zwischen einem Blogger und einem Holzmedium-Journalisten. Herr Glaser hat eine alberne Forderung gestellt, Herr Dettweiler hat gereizt und unfreundlich reagiert (meiner persönlichen Auffassung nach zu Recht, soweit es seine E-Mail betrifft, zu Unrecht, was den Anruf bei der Stuttgarter Zeitung angeht), und Herr Glaser schließlich hat die ganze hässliche Geschichte ans Licht der Web-Öffentlichkeit gezerrt und hier in seinem Kommentar genau die Arroganz, Ahnungslosigkeit und Gönnerhaftigkeit bewiesen, die er Herrn Dettweiler vorwirft. Gut steht jetzt keiner von beiden da.
Unbedingt neues Popcorn holen…
GET A LIFE !!! ALL OF YOU !!!
Mein Gott, haben die beiden Herren nichts wichtigeres zu tun?
Die agressive, feindselige, herabwuerdigende, belehrende, beleidigende Art wie hier miteinander umgegangen wird, ist abstossend und peinlich.
Das gilt fuer beide Seiten, auch wenn H. Dettweiler sicher “besser” war…
Diese Vorkommnisse sollten vor Gericht geklärt werden! Alle Kleingeister trffen sich irgendwann mal vor Gericht.
“Jemand, der weiß, wie man Google als journalistisches Handwerkzeug benutzt, hat das innerhalb von zehn Sekunden eruiert.”
google offeriert auch eine usenetgroup archivesuche und das auch schon seit 2001. http://groups.google.com/
hier mal das ergebnis zum umstittenen satz:
http://tinyurl.com/6zyvyt
siehste, der spruch war so schon 2004 im netz zufinden und natuerlich auch bei google. das usenet sollte man als “internet und alles drumherum experte” schon kennen. den google newsservice frequentieren hingegen wirklich nur knallchargen.
btw. ist dieser satz nicht in referenz zum spruch “(und) die welt ist eine scheibe” zusehen? der gerne gerade in der webkomunikation bzw. internetdiskussionen verwendet wird um uneinsichtigen rechthabern ironisch ein gleichnis zusetzen und auf die absurditaet eines arguments hinzuweisen?
was will nun der satz “die welt ist eine google” unterstreichen?
ist das nicht eher ein googlekritischer kommentar, darauf verweisend das google suchergebnisse eben nicht der weisheit letzter schluss sein sollten? und schon gar kein ‘journalistisches Handwerkzeug’.
klar der faz mann ist nicht der smarteste, das hat er mit seinem anruf in der redaktion bewiesen. Marco Dettweiler ist eine petze, eine ekelhafte. mit seiner mail und den verweis und unzaehlige googletreffer nicht gerade ein argumentativer sieger, aber warum zeit an einen kniebeissr verschwenden. die petzaktion bleibt aber ekelhaft.
herr glaser hat das volle recht ihn an den pranger zustellen, aber mit diesem imbezilen ‘ich kann besser googlen als deine mutti’ schwank wohl ebenso ein eigentor geschossen. volle kanne. eine peinlichkeit. sogar schwerwiegender, weil sich hier in eigener sache echaufiert wird. noch ne stufe duemmer.
Dettweilers belanglose texte sind ja bloss lohnknechtschreiberei.(peinlich dafuer seinen namen herzugeben) ein online journalismus mit nullinformativem keywordspam um page clicks zu generieren. warum steht dort wohl “sex” in der ueberschrift? nur fuer leute die die welt fuer google halten, die springen darauf an “routinemaessig”. wie kann man diesen scheiss ueberhaupt ernstnehmen. eindimensionale plattheiten, ebenso in der gegenrede und in der bloggerwelt geht das grosse verlinken los, ebenso in der hoffnung auf pagerank bei google. copy&paste redundanz, zwar mit quellenangabe aber voellig ohne kreativen oder sonstigen plus. nur dummes durch das dorf gejage. mit seiner blogger einschatzung hat der fazmann schon recht und das wurde hier auch bewiesen mit der selbstdarstellung. an selbstueberschaetzung leidet auch der fazhampel. was dieser dort an “content” verquast hat waere ein guter anhaltspunkt gewesen den “serioesen” zu entkleiden.
Ich kenne mich noch nicht so aus in der Blogosphaere: ist es da üblich, daß ganze Kommentare auf einmal verschwinden? Oder handelt es sich um ein Versehen?
M.A.
Keine Antwort? Zensur gibt es offenbar auch in der Blogoshaere?
Und das gleich beim ersten Mal posten.
Paßt prima zu meinem (entfernten) Beitrag!
Ob der wohl wieder auftaucht?
Anmerkung aus dem Hauptquartier:
Die Möglichkeit, Kommentare zu schreiben, ist in meinem Blog nach wie vor unbeschränkt freigeschaltet.
Derzeit wird das Blog massiv von Spammern attackiert. Spam-Postings, die durch die Filter gelangen, entferne ich von Hand. Dabei habe ich irrtümlich den Kommentar von M.A. gelöscht und ihm umgehend eine Mail mit der Bitte geschrieben, seinen Kommentar nochmal zu posten.
Da ich von jedem Kommentar im Blog eine Mail-Kopie erhalte, konnte ich ihm den Text seines Kommentars mitsenden - für den Fall, dass er ohne Kopie direkt ins Kommentarfeld geschrieben hat.
In einer zweiten Mail an M.A. habe ich versucht zu verdeutlichen, weshalb ich so vorgehe: “Da es *ihr* Posting ist und nicht meines, erscheint es mir korrekter, wenn Sie selbst es nochmal senden und nicht der Administrator.”
Ich möchte das Missverständnis beheben, ehe M.A. irgendwann seine Mails liest. Hier der irrtümlich gelöschte Kommentar -
P.G.
=
Neuer Kommentar zu deinem Artikel #108 “Marco Dettweiler, “seriöser Journalist””
Autor : M.A.
Ein Thema brennt mir zur Zeit unter den Nägeln. Die “Mainstream”-Medien sind Teil meines Problems. Das (und u.a. die Tatsache, daß ich nicht genug Zeit habe zum Zeitunglesen) ist offen gestanden der Hauptgrund, warum ich jetzt vor allem in Onlinemedien, insbesondere Blogs dazu nachgelesen habe.
Ich hatte bis daher weder Grund noch Gelegenheit, mich in dieser Sphäre genauer umzusehen. Was ich gefunden habe, jagt mir einen Schauer nach dem anderen über den Rücken.
Ich verstehe jetzt, woher der Vorwurf kommt, Blogger würden sich vor allem mit sich selbst befassen. Selbst in den “einschlägigen” Blogs wird mein Thema, das mit Medizin und Pharma- bzw. Gesundheitsindustrie zu tun hat, doch eher oberflächlich behandelt - um es einmal gutmütig auszudrücken. Es scheint nicht viel mehr zu sein als ein weiterer willkommene Anlaß, wieder einmal zu demonstrieren, wie wichtig und unverzichtbar Blogs doch sind.
Man mag gegen die Mainstream-Medien sagen was man will - aber wenn ich da als erstes längere Abhandlungen darüber lesen müßte, was sie sind, was sie wollen, wie sie (miß)verstanden und (nicht) ihrer tatsächlichen Bedeutung entsprechend gewürdigt werden oder gar Streits darüber, wer’s denn nun besser/richtig macht - ich würde sie gleich wieder beiseite legen. Das ist bestenfalls ermüdend und langweilig.
Diskussionen wie diese hier oder auch der Streit eines gewissen Don Alphonso mit Journalistikstudenten - da verschlägt es mir die Sprache. Aber so etwas scheint mir leider keine Ausnahme, sondern nur ein trauriger Höhepunkt zu sein.
Meine Hoffnung, diese Sphäre könnte der Ort sein, wo “mein” Thema angemessen behandelt wird, hat sich in Luft aufgelöst.
Warum MACHT Ihr nicht einfach was Ihr (angeblich) machen wollt? Wenn man Eurer Arbeit selber nicht anmerkt, worauf es Euch ankommt, wenn sie nicht für sich selber spricht, ändert es auch nichts, es hundertmal dazu zu sagen!
Schade!
=
Hab alles durchgelesen, mehr kopfschüttelnd als belustigt, und kann mir es doch nicht verkneifen, die hohle Blase noch ein wenig mehr aufzupusten, denn offen bleibt die Frage: Herr Glaser, warum haben Sie sich noch nicht entschuldigt?
(Die Antwort von Herrn Dettweiler ist im nachhinein selbst in der Wortwahl mehr als berechtigt. Und dass man Sie, Hr. Glaser, trotz tollem Preis und SZ und so, nicht kennt, mag mir nicht als ein Makel erscheinen.)
Peter Glaser .. ja den kenn ich .. ist das nicht der mit den unendlich schlechten Verreißern auf Telepolis/Heise?
So, das wollte ich schon immer mal loswerden, das wann und wo hat sich ja nun ergeben, danke .. in den jeweiligen Artikeln hab ichs mir bislang verkniffen. Wieso fragen Sie sich? Wohl wegen der, in den Kommentaren bereits öfters angesprochenen, triefenden Arroganz.
Aber was solls, jeder hat nun sein Fett wegbekommen, wir haben uns alle prächtig amüsiert und viel gelacht.
Ich würde aber noch gerne wissen, was “eine Google” sein soll? Und wenn damit die Firma Google gemeint sein soll, warum soll die Welt Google sein sollen. Und wenn damit eine Kugel gemeint ist, was hat eine Kugel mit Google zu tun, wo ist die Verbindung? Ist der einzigste Sinn daran das überaus schlechte Wortspiel?
@Albert: Lach…naja, Peter Glaser hat sich hier zwar kein Ruhmesblatt geleistet, was er inzwischen aber gemerkt haben dürfte, und hat dafür den Mut, die Kritik an sich stehenzulassen. Das rechne ich ihm hoch an, so tolerant wäre ich nicht in meinem Blog (wenn ich eins hätte).
Aber soooooo schlecht ist er nun auch wieder nicht. Er bloggt bei Heise auf der Seite der Technology Review, auf das Niveau von Telepolis hinunter hat er sich bislang m.W. nicht gewagt.
Da verwechselst du ihn vielleicht mit Rudolf Maresch (egal, wo der hin geht, es hat ihm dort nie gefallen, was er als Lehrer dann salbadernd über 5 Frustseiten ausbreitet), Rüdiger Suchsland (verreißt auf Telepolis alles, was er anderswo loben muss) Peter Brinkemper (etwas langatmig, sonst aber noch ok, aber der einzige Peter darunter), Stefan Weber (schreibt regelmäßig Brandbriefe und -bücher gegen Google und gegen Plagiate, hat bloß dummerweise keine echte Ahnung vom Thema, siehe weiter oben im Thread, ist ein falscher Hund und lässt Kritik an sich löschen), und natürlich das Rötzerle selbst, der deutsche Theodore Kaczynski, Waldhüttenbewohner und Una-Bomber (glücklicherweise nur mit der Tastatur und nicht mit Sprengstoff, weshalb man ihn wohl auch seufzend weiterschreiben lässt, um Schlimmeres zu verhüten), hat Pädagogik, Philosophie und Psychologie studiert, aber in allen drei Bereichen nix geschafft, und ist im Journalismus nun auch vor staundendem Publikum mit offenen Mündern gescheitert.
Alles etwas verkommene Alt-68er, bei denen es zum Weg in die Politik oder zumindest ein befriedigendes Leben nicht gereicht hat und die ihren Frust und Technikhass nun ausgerechnet online auskotzen müssen. Online-Grattler. Nicht weit weg von Bloggern, nur bekommen die noch Geld dafür.
In der Reihe ist Peter Glaser nicht zu suchen. Und dafür schreibt er auch viel zu unfallfrei.
Er trägt nur die Nase zu weit oben - aber das ist ein verbreitetes Berufsleiden in dieser Branche. Und ist hier halt auf einen congenialen Gegenpart gestoßen.
Geile Story, die FAZ ist für mich jedenfalls gestorben.
Stimme hier dem ein oder anderen zu:
Beide(!) Seiten machen sich mit dieser Affaire ein wenig gar lächerlich.
Applaus an beide Seiten.
Nennt mich Freak, aber ich habe zuerst im Usenet gesucht - und dort gibt es den Satz schon lange Zeit.
Diese ominöse “Timeline-Suche” die hier verlinkt ist, ist ohnehin der größte Schwachsinn, da diese lediglich auf das News-Archiv Googles zurückgreift. Und dieses Archiv hat im Vergleich zum Usenet-Archiv oder dem Web-Archiv schlichtweg (quantitiativ) keinen Inhalt.
Maschendrahtzaun und Knallerbsenstrauch - ein Meisterstück
ich habe diesen “Wortwechsel” samt Hintergründen und Kommentaren ausgedruckt und meine Söhnen lesen lassen - als abschreckendes Beispiel, damit sie verstehen, was kleingeistige spiessige Borniertheit und Eitelkeit ist - in beiderlei Gestalt!
Danke für dieses Exempel
jetzt muss ich mir erstmal die Lachtränen aus den Augen wischen
Da es den Satz ja nun schon vor Ihrem Artikel im Jahre 2005 gegeben hat, sollte Sie nachträglich eine Quellenangabe einfügen lassen, natürlich erst, nachdem Sie in den fast unendlichen Weiten des Netzes den ersten gefunden haben. Was Sie selber von anderen fordern, wird der eigentliche Urheber dann ja wohl auch von Ihnen erwarten können?
Offensichtlich ist in der Blogosphäre, dem Ort also, wo Gegenöffentlichkeit und freie Diskussion ihr eigentliches zu Hause haben sollen (jedenfalls in dem Teil davon, der sich hier zu Wort meldet) die Betriebsblindheit mittlerweile auf einer Stufe angelangt, wo die Tatsache, daß es so etwas wie Außenansichten gibt vollkommen in Vergessenheit geraten ist und jeder Hinweis auf deren Existenz - oder womöglich gar ihr Inhalt - schlicht nicht zur Kenntnis genommen wird.
Man versucht mal vorsichtig darauf aufmerksam zu machen, wie irrelevant und uninteressant eine Diskussion um die Urheberschaft an einem wahrlich nicht besonders klugen oder originellen Satz ist - und was passiert: das bescheuerte Thema wird munter weiter diskutiert als hätte niemand was gehört.
Bringt Euch denn gar nichts aus der Ruhe?
Sieht ganz so aus, als sollte ich meine Überlegungen, evtl. selber mal sowas wie einen Blog zu machen (die sich im übrigen der Unzufriedenheit mit der Behandlung wichtiger Themen in dieser Sphäre verdankt) nochmal überprüfen. Die Hoffnung, daß es hier anders zugeht als in den etablierten Medien verliert sich immer mehr.
Ist die Blogosphäre wohl in Wirklichkeit ein Hort der Ignoranz?
Isch gäb mir die google… dämlich genug ist dieser Schwanzvergleich ja schon (wie viele hier schon anmerkten), aber Sch… zieht Fliegen an und so freue ich mich immer wieder über Korinthenkacker, die auch noch kilometerlang (quasi) über Recht und Unrecht diskutieren.
Macht Euch doch alle mal einfach ein bisschen geschmeidig.
Danke für diese “WELT”-”Niveau”-”Diskussion”, die mir zeigt wie wichtig es ist, sofort alles schptzenswerte aus seinem Blog auch schützen zu lassen:
http://abgeschmackt.blogspot.com/2008/08/welt-niveau-fr-zwei-googler-ist-google.html
Passt genau zu meinem Text: http://begleitschreiben.twoday.net/stories/5134565/
durch glasers blog wurde dettweiler- oder wie diese personifizierte bescheidenheit richtig heißt- über nacht zur internetberühmtheit. das ist wohl genau das, wovon er in vielen stunden in der vollen redaktionsstube geträumt hat. glaser hätte geld für die großangelegte dettweiler-pr aktion verlangen sollte, denn mal ganz ehrlich: wer hat vor dieser sache schon mal von diesem überspannten faz-schreiberling gehört?
Hallo, M. Dettweiler wird sich wohl zurückhalten mit öffentlichen Äußerungen, um vor Gericht gegen P. Glaser besser dazustehen. Seriosität verbietet ein Aufbauschen, doch genau das tut PG durch seine Veröffentlichung des Briefes im Netz und in der Bloggerszene. Er schneidet sich da ins eigene Fleisch und alle Kommentatoren erweisen ihm letztlich einen Bärendienst. Jede Nennung im Kontext bei Google wird PG tiefer in die Schuld der üblen Nachrede treiben, so dass der Schadensersatz für MD umso höher ausfallen wird. Marco Dettweiler schreibt de facto noch nicht einmal, dass PG unseriös sei. Zumal MD’s Mail ja nicht von MD als “seriösem Journalisten” spricht, sondern denjenigen disqualifiziert, der bloggt. Es liegt in dieser Sichtweise an Peter Glaser, seriös zu sein und sich entsprechend dem Seriösitätsempfinden Marco Dettweilers zu bemühen. Mir scheint, Seriösität wird da als eine täglich sich neu stellende Aufgabe empfunden. Warum fühlen so viele Blogger sich angesprochen? Dass der Satz mit der Google schon mehrfach geäußert wurde, stimmt seitens Marco Dettweiler ebenfalls, der keineswegs in Anspruch nimmt, ihn als erstes geäußert zu haben oder irgendwelche Rechte an diesem zu besitzen. Genauer gesagt weist er darauf hin, dass schon andere ihn benutzten. Und dass er PG nicht kennt, ist ja beileibe kein professionelles Vergehen. Gruß
http://www.chatcity.de/f101?_TID=27428
einfach mal aufmerksam lesen und feststellen, dass man doch nicht der Patenteinhaber ist…
Dettweilers Reaktion war im gesamten Tonfall völlig daneben und muss zu Recht als unverschämt klassifiziert werden. Bedenklich finde ich es allerdings, dass Peter Glaser sich geistige Urheberrechte an diesem Google-Satz zurechnet. Es ist ein schlichter Subjekt-Prädikat-Objekt-Satz, die grundlegende Satzform der deutschen Sprache. Keines der verwendeten Wörter ist neu oder selten gebraucht. Wortspiele mit Kugel-Google sind spätestens seit 2001 beobachtbar, als sich Google als Suchmaschine durchzusetzen begann. Angesichts dieser Fakten von “geistigem Eigentum” zu reden, ist schlicht anmaßend. Aber das ist ja derzeit en vogue, nicht nur im geistigen Bereich, öffentlich Geschaffenes als Privateigentum deklarieren zu wollen. So gesehen hat Peter Glaser hier trefflich demonstriert, dass er zwar im Ton moderater, in der Sache aber kein Deut besser ist als der von ihm angeprangerte Marco Dettweiler.
Hab mich gegoogelt vor Lachen! (Hoffentlich hat das nicht schon jemand vor mir hier geschrieben, dann sorry für den Klau).
Nach mehrmaligen Nachdenken, finde ich die “Erfindungshöhe” an dem Satz “Die Welt ist eine Google” nicht hoch genug, so dass ich es auch nicht zitieren würde und den Namen hier nennen. Google reimt sich im deutschen auf Kugel. Und der Spruch, “Die Welt ist eine Kugel” ist nunmal sehr sehr alt. Auf den simplen Reim wär auch Rudi Carell mit seinem Reimbüchlein gekommen.
Von daher ist es nur reines Bacuhpinseln.
Naja das mit dem Vergessen ist so eine Sache… da ich sehr vergesslich bin!!
Als ich noch jung war, hab ich fast nichts vergessen… aber mitterlweile vergesse ich ständig irgendwelche Sachen.
Das mit den neuen Medien hat wohl vor und Nachteile, jedoch alles in allem eine Geisel der Zeit.
Wo man zu früherer Zeit seine Notiz auf ein Blatt Papier schrieb so nutz man heute die Elektronischen Medien.
Die Nachsage der unendlichen Speicherung sehe ich nicht so kritisch, denn nichts ist älter als die Zeitung von gestern und so ist es mit allen Medien.
In den guten alten Zeiten war die Welt nicht so vernetzt was durchaus Vorteile aber auch Nachteile hatte……
Liebe Grüße und nicht so pessimistisch sein…….
Ich habe mich schon so an die Datenspeicherung gewöhnt, dass ich mir das leben ohne Speicher nichte mehr vorstellen kann. Z.B. Dank Googlemail habe ich schon alleine 7 GB Speicher für meine Mails zur Verfügung. D.h. es wird keine Mail mehr gelöscht und ich habe schon über 18000 Mails in meinem Account. hm… das Gibt mir schon etwas zu denken.
@petbob Hui 18000 Mails ist aber eine ganz schöne Menge :-o. 18000 Mails zu denen passende Werbung eingeblendet wird ;-). Warum nur ?
Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, was ich vergessen haben