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? Lego ist genial. Es ist das Einsteinchen unter den Spielen. Sechs Achtknopfsteine der gleichen Farbe kann man auf 102.981.500 verschiedene Weisen zusammenbauen. Dem Ohr unvergeßlich bleibt das einzigartige elastische Knistern, wenn man ein Legobauwerk von oben nochmal festdrückt.
Es ist eine existentielle Grunderfahrung, dass man nie genug Legosteine hat. Irgendwann nimmt man ein Bauprojekt in Angriff, zu dem einem am Ende ein paar Steine im Dach fehlen. Hat man endlich eine weitere Kiste Legosteine, wird auch die nächste Konstruktion wieder so ausfallen, dass es nicht ausreicht. Diese Legoerfahrung setzt sich im späteren Leben vielfältig fort. Immer hat man einen Schreibtisch, auf dem zu wenig Platz ist, egal wie groß er ist; eine Wohnung, die zu klein ist; zu wenig Speicher im Rechner; undsoweiter.
Aber wer Lego gespielt hat, ist auf die komplexen Anforderungen der modernen Welt vorbereitet. Netz ist Datenlego, Hochhäuser sind Wohnlego, Denken ist Hirnlego. Nun gibt es, für den unwahrscheinlichen Fall, dass man zwar genug Steine hat, um ein Lego-Bauwerk fertigzustellen, aber keine mehr in der richtigen Farbe, eine Lösung von Mac Funamizu aus Tokio: ein Schminkset für Legosteine [via].
? Drüben bei CrookedBrains zeigen sie Farben der Vergangenheit und bunte, gestrickte Lampen von Rie Egawa and Burgess Zbryk. | Die bisher größten Hits im US-Kino als farbenfroher Nervenstrang. | Die Dänen von Flindtdesign und ihr preisgekrönter Regenbogenstuhl. | Nie war Zahlentheorie zauberhafter: kunstvoll kolorierte Fraktale bei Dark Roasted Blend. | Kashiwa Sato und der pulsierende Regenbogenindex seiner Arbeiten. |
Gewöhnlicher Glam: Lookbook.nu ist eine Mode-Website, die von ganz normalen Mädchen und Frauen bestückt wird. Bei wear palettes gibt es eine tägliche Auswahl von Farbpaletten zur Lookbook-Mode. | Die große Color Series des Multimedialisten Aldo Tolino. | Eine interaktive Hommage von Gabriel Mott [schöne Facebook-Seite] an zwei Meister der Farbe, den New Yorker Lichtdesigner Dick Nelson und den deutschen Maler Josef Albers: Color Is Relative. |
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