Atomares und Welträumliches

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Kernsprengkuckuckseier | “Blue Peacock” war die Codebezeichnung für ein britisches Nuklearwaffen-Projekt in den fünfziger Jahren. In der Presse wurde es als “the chicken-powered nuclear bomb” apostrophiert. Ziel des Projekts sollte es sein, für den Fall eines Kriegs eine Anzahl von Nuklearminen mit einer Sprengkraft von jeweils zehn Kilotonnen an bestimmten Punkten der norddeutschen Tiefebene unterzubringen. Die Nuklearwaffen sollten ferngezündet oder über einen Acht-Tages-Zeitzünder ausgelöst werden. |

Weltraumhuhn | Mit “Astrochicken” wird ein Gedankenexperiment des britisch-amerikanischen Physikers Freeman Dyson bezeichnet. In seinem Buch “Disturbing the Universe” ging Dyson 1979 Überlegungen nach, wie man einen kleinen, selbstreplizierenden Automaten bauen könnte, der den Weltraum wesentlich effizienter erkunden könne als bemannte Raumschiffe. Dyson erweiterete hierzu die Automatentheorie von John von Neumann und fügte eine biologische Komponente hinzu. Astrochicken ist ein Entwurf für ein einzigartiges, ein Kilogramm schweres Raumfahrzeug, in dem sich Biologie, Künstliche Intelligenz und moderne Mikroelektronik kreuzen. Astrochicken würde von einer herkömmlichen Rakate ins All befördert werden, um anschließend Solarenergie und Nähr- und Treibstoffe aus kosmischem Staub zu gewinnen. |

Natürlicher Atomreaktor | Bei einem Naturreaktor wie dem von Oklo im zentralafrikanischen Gabun handelt es sich um eine Uranlagerstätte, in der durch natürlich entstandene Urankonzentration eine nukleare Kettenreaktion eingesetzt hat. Die hohe Urankonzentration in Oklo entstand vor etwa zwei Milliarden Jahren im Proterozoikum. Der Reaktor war ungefähr 500.000 Jahre lang aktiv und setzte während dieses Zeitraums eine Energiemenge frei, die ein durchschnittliches Kernkraftwerk in einem Zeitraum von vier Jahren erzeugt. Dabei wurden mehrere Tonnen Uran nuklear gespalten und eine entsprechende Menge Plutonium erzeugt. |

Zwei Atombomben | Der 1916 geborene Japaner Tsutomu Yamaguchi ist einer der wenigen Menschen, die sowohl den Atombombenabwurf auf Hiroshima als auch den auf Nagasaki erlebt und überlebt haben. Herr Yamaguchi war bereits als Hibakusha registriert - als eine Person also, die von der Atombombenexplosion in Nagasaki am 9. August 1945 betroffen war. Am 24. März 2009 bestätigten ihm japanische Behörden nunmehr offiziell, dass er sich anläßlich einer Geschäftsreise auch während der ersten Atombombenexplosion in Hiroshima aufgehalten hatte. |

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(Via Best of Wikipedia)

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